Gravurenverzeichnis

Gravurenverzeichnis ist online und wächst

Jeder kennt es, jeder hasst es. Welches Gleitsichtglas ist denn das schon wieder, was unser Neukunde in seiner bisherigen Brille trägt? Die Lösung heißt www.gravurenverzeichnis.de und wurde von Ihrer Fachzeitschrift DER AUGENOPTIKER entwickelt, unterstützt durch Sponsoren aus der Brillenglasindustrie. Seit dem 29. Dezember 2018 ist die Seite online, und sie wächst seither nahezu täglich! Probieren Sie es einfach mal aus oder kommen Sie zu uns auf die opti München in Halle C4, Stand 708. Wir zeigen Ihnen, wie’s funktioniert!

Das „Problem“

Brillengläser mit verschiedenen Wirkungen in einem Glas sind Gleitsichtgläser, Office-Gläser, Nahkomfortgläser oder speziell optimierte Einstärkengläser. Für den Augenoptiker sind diese Brillengläser die umsatzstärksten Positionen im Betrieb. Wichtig ist dabei erkennen zu können, um welches Brillenglas es sich handelt. Es gibt mehrere tausend verschiedene Variationen von Mehrstärkengläsern. Regelmäßig kommen neue Gläser hinzu.

Markierungen

Alle Mehrstärkengläser haben unveränderliche Mikrogravuren im Glas, die mit einem Laser in das Glas gebrannt werden. Nach der Norm gibt es die zwei wichtigsten Gravuren, die für die Reproduktion der Zentrierung erforderlich sind. Der Augenoptiker kann damit die Position der Gläser vor den Augen des Kunden überprüfen. Diese beiden Markierungen sind immer in einem Abstand von 34 mm laut Norm und kennzeichnen die Glashorizontale. Die Norm bezeichnet alle Markierungen als „dauerhafte Kennzeichnungen“. Unter der temporalen Markierung ist bei einem Gleitsichtglas laut Norm immer der Nahzusatz angegeben. Alle Markierungen sind frei gestaltbare Kennzeichnungen der einzelnen Hersteller.

Welche Symbole haben wir?

Der Augenoptiker sollte anhand der vielen Symbole ein Brillenglas identifizieren können. Dabei gibt es neben den zwei Gravuren in der Horizontalen noch weitere Positionen für Kennzeichnungen.

Jeweils oberhalb und unterhalb der beiden horizontalen Markierungen befinden sich die weiteren Kennzeichnungen. Und auch all diese Bezeichnungen oder Formen sind frei gestaltbare Dinge der Hersteller.

Das Gravurenverzeichnis

Die Hauptmaske ist selbsterklärend. Es stehen drei Hauptfelder für die Eingabe zur Verfügung.

Der Clou und natürlich der Vorteil von digital: wird zum Beispiel im ersten Feld eine beliebige Kennzeichnung des Glases eingegeben, so selektiert das Programm sofort nur die Brillengläser heraus, die genau dieses Zeichen haben.

In der folgenden Maske kann dann, wenn das Glas noch nicht eindeutig identifiziert ist, ein weiteres beliebiges Symbol des gesuchten Glases eingegeben werden.

Die Auswahl wird dann in der unteren Hälfte des Bildschirms ausgegeben. Nach der ersten Eingabe reduziert sich damit die Möglichkeiten an Brillengläser schon auf ein überschaubares Maß. Vielleicht reicht diese eine Eingabe ja bereits, um ein Glas zu identifizieren. Finden Sie das Brillenglas noch nicht, so wird ein zweiter oder dritter Parameter eingegeben.

Probieren Sie es aus!

Auf der opti auf dem Stand Ihrer Fachzeitschrift DER AUGENOPTIKER sollten Sie das ausprobieren. Es macht Spaß zu sehen, wie schnell eine Identifikation eines Brillenglases jetzt möglich ist – endlich!

Halle C4, Stand 708

http://www.gravurenverzeichnis.de