Vier Hochschulen ausgestattet

Rodenstock hat im Rahmen seiner Partnerschaft mit diversen augenoptischen Bildungsstätten vier Hochschulen mit augenoptischen Messgeräten ausgestattet.

Innovative Messtechnologie ist in den augenoptischen Geschäften für die Qualität von Premiumprodukten, für das Anbieten diverser Zusatzdienstleistungen und als wesentliches Differenzinstrument zu Wettbewerbern kaum noch wegzudenken. Deshalb ist es sinnvoll, bereits in der Ausbildung weiterführende Kenntnisse über die verschiedenen Systeme zu erlangen. Rodenstock leistet hierfür seinen Beitrag und stattet die vier Partnerhochschulen Aalen, Berlin, Jena und München mit diversen Messgeräten je nach individuellem Bedarf aus.

Drei Messsysteme

Die Auswahl umfasst insgesamt drei Messsysteme für unterschiedliche Anwendungsbereiche. Für die Fertigung maßgeschneiderter Brillengläser spielt unter anderem der Sitz der Brille im Gesicht eine entscheidende Rolle. Mit dem Rodenstock ImpressionIST, einem 3D-Videozentriersystem, welches durch ein patentiertes Stereokamerasystem ohne zusätzlichen Fassungsaufsatz funktioniert, werden die dafür wichtigen Messdaten gesammelt. Der DNEye-Scanner vermisst das Auge und dessen Biometrie hochpräzise an über 7.000 Messpunkten. Die so gewonnenen Daten überträgt Rodenstock in diesem Umfang in das individuelle Brillenglas, um bestmögliches Sehen in allen Entfernungen und für alle Lichtbedingungen zu gewährleisten.

Mit dem Rodenstock Fundus-Scanner sind zudem detaillierte Bildaufnahmen vom Augenhintergrund möglich, dank SLO-Technologie auch bei kleinsten Pupillengrößen. Zusammen mit der Voderabschnittsanalyse aus dem DNEye-Scanner ist es zudem möglich, Auffälligkeiten und Risikofaktoren am Auge frühzeitig zu erkennen und bei Bedarf für die weitere Abklärung und Behandlung gezielt an einen Augenarzt weiterverweisen zu können.

Prof. Dr. Peter Baumbach, der den Masterstudiengang „Augenoptik und Psychophysik“ an der Hochschule Aalen leitet, zeigt sich dankbar: „Der ImpressionIST und der DNEye-Scanner werden im Praktikum zu meiner Vorlesung „Optik und Technik der Brille“ eingesetzt. In unserem konsekutiven Masterkurs „Augenoptik und Psychophysik“ werden wir unser neu entwickeltes dreidimensionales Augenmodell mit den geometrischen und optischen Daten des DNEye-Scanners füttern und daraus – mit Hilfe künstlicher Intelligenz – bestangepasste Brillengläser für unsere Testpersonen berechnen. Damit wird das Studium der Augenoptik hier in Aalen zu einem echten Highlight für die Studierenden – vielen Dank an Rodenstock.“

Und auch aus der Sicht von Rodenstock ist diese Unterstützung keinesfalls eine einseitige. Vielmehr stellt Johannes Schubart, Verantwortlicher des Produktmanagements und des Rodenstock Trainerteams in der DACH-Region, klar: „Die Ausstattung und Kooperation mit Ausbildungsinstitutionen wie den hier genannten Hochschulen ist aus unserer Sicht eine absolute Win-Win-Situation. Denn im Gegenzug zur Unterstützung der Studiengänge können wir den Studierenden unsere Technologie näherbringen und darüber hinaus wertvolle Erkenntnisse, beispielsweise über die Vergabe von Studienarbeiten, erhalten. Bereits in der Vergangenheit war eine derartige Zusammenarbeit für uns ein echter Mehrwert, den wir hiermit weiter fördern wollen.“