OLYMPUS_DIGITAL_CAMERA
Neue und alte Ipro-Berater auf einen Blick (von links): Hans-Dieter Schröder, Roland Wolfsfellner, Patrick Mullin, Frank Zimmermann und Manfred Tams

Neue Berater für Ipro-Kunden

Noch sind die IPRO-Berater Hans-Dieter Schröder und Manfred Tams an Bord, dennoch denken beide darüber nach, sich in absehbarer Zeit in den Ruhestand zu verabschieden. Für IPRO heißt das, dass mehr oder weniger gleichzeitig zwei Männer ersetzt werden müssen, die jahrzehntelang wesentlich zum Erfolg des Unternehmens beigetragen haben. Für den Süden wie für den Norden müssen also Nachfolger gefunden werden, die – natürlich auf ihre eigene Art, denn eins zu eins ersetzen lassen sich echte Charakterköpfe sowieso nicht – ihre Aufgaben übernehmen. Um jeweils einen harmonischen Übergang zu gewährleisten, hat IPRO frühzeitig zwei neue Berater gesucht, gefunden – und bereits eingestellt.

Schon seit dem Sommer ist Augenoptikermeister Patrick Mullin abwechselnd mit Hans-Dieter Schröder und Roland Wolfsfellner unterwegs, die seit vielen Jahren gemeinsam die Anwender in Bayern betreuen. Wenn Hans-Dieter Schröder seine Aufgaben reduziert oder ganz aufgibt, wird Patrick Mullin gemeinsam mit Roland Wolfsfellner Bayern bereisen. Der 40-Jährige hat nach fast 25 Jahren als Angestellter bei Optik Waldemair in Ingolstadt beschlossen, noch einmal etwas Neues anzufangen – auch wenn er sich für die ersten Monate in eine ungewohnte Rolle finden muss: „Ich bin jetzt erst einmal wieder in Ausbildung – mal in Leonberg, um theoretisch zu lernen, mal mit den bayrischen IB bei den Kunden unterwegs.“ Dass Hans-Dieter Schröder und Roland Wolfsfellner ihr Gebiet nicht in zwei Regionen aufgeteilt haben, findet Patrick Mullin, der mit seiner Familie (die Söhne sind neunzehn und acht Jahre alt) in Ingolstadt wohnen bleiben wird, gut. So hat er die Chance, nach und nach alle Anwender in Bayern kennenzulernen. Bei Optik Waldemair („Karl-Heinz Waldemair hat verstanden, dass ich mich nach so vielen Jahren verändern wollte“) hat er übrigens von Anfang an mit IPRO gearbeitet, sodass er das Programm als Anwender bestens kennt. „Da war auf der einen Seite der Reiz, was Neues zu machen, auf der anderen Seite die Sicherheit, zu wissen, worauf man sich einlässt, denn von IPRO war ich immer begeistert, anfangs vom MS-DOS-Programm, dann von der gelungenen Umstellung auf Windows, heute von modernen Lösungen wie PASKAL 3D und der Unternehmensanalyse.“ Für den Anfang hat er vor allem einen Vorsatz: „Ich will die Kunden weiterhin so gut zu betreuen, wie sie es bisher schon gewohnt sind.“

Für den Neuen im Norden ist die Lage etwas anders. Sobald Manfred Tams aufhört, wird Frank Zimmermann, der seit Anfang Oktober mit seinem künftigen Vorgänger durch Niedersachsen, Hamburg, Bremen und das westliche Mecklenburg-Vorpommern tourt, ein riesiges Gebiet alleine zu betreuen haben. Sein bisheriger Chef Martin Busch, Inhaber von Martin Busch AUGEN & OPTIC GmbH in Wentorf bei Hamburg, hat Frank Zimmerman, der nach seiner Meisterprüfung 14 Jahre lang als Angestellter bei ihm gearbeitet hat, nicht gerne gehen lassen. Trotzdem hat auch er volles Verständnis für seine Entscheidung. Der 46-Jährige Vater einer zwölfjährigen Tochter, der in Gülzow bei Geesthacht lebt, war nicht auf direktem Weg zur Augenoptik gekommen, sondern hatte einen ungewöhnlichen Umweg über eine Karosseriebauerlehre gemacht. Als 25-Jähriger begann er eine zweite Ausbildung und legte schon bald seine Meisterprüfung ab, obwohl er nebenher immer auch andere Projekte verfolgte, die meistens mit Computern, Hard- oder Software zu tun hatten. „Wenn ich mir jetzt mit Mitte vierzig die Frage gestellt habe, ob ich die nächsten zwanzig Jahre immer so weiterarbeiten möchte und diese Frage mit nein beantwortet habe, dann hängt das auch damit zusammen, dass ich als IT-Experte für Netzwerkerstellung und Homepaging längst ein zweites Standbein hatte.“ Sich mit IPRO intensiver zu beschäftigen, ist für den langjährigen Anwender also vor allem ein Perspektivwechsel. „Bei IPRO kann ich Optik und IT verbinden, dazu kommt, dass ich sehr gerne Auto fahre“, so Frank Zimmermann. Mit Manfred Tams, der immer gerne freundschaftliche Kontakte zu seinen Anwendern gepflegt hat, ist er stets gut ausgekommen und auch das gemeinsame Reisen macht beiden Spaß. Von seinem Ex-Chef – der jetzt sein Kunde geworden ist – hat er sich sehr freundschaftlich getrennt. Was er anders machen wird als Manfred Tams, kann er noch nicht sagen, aber eines hat er schon in den ersten Tagen gemerkt: „Dass jeder Kunde anders ist, und dass man darauf immer Rücksicht nehmen muss.“ Sein Kommunikationstalent wird ihm dabei zugutekommen.

IPRO-Geschäftsführer Martin Himmelsbach ist seinen beiden „Haudegen“ Hans-Dieter Schröder und Manfred Tams dankbar, dass – und wie – sie selbst an der Suche nach vertrauenswürdigen Nachfolgern mitgewirkt haben. „In beiden Fällen habe ich ein sehr gutes Gefühl und denke, dass wir neue Kollegen gefunden haben, die sich nahtlos einfügen und mit den großen Fußstapfen ihrer Vorgänger zurechtkommen werden“, so Martin Himmelsbach. „Wir erwarten ja keine Klone oder Abziehbilder, sondern eigenständige Persönlichkeiten mit Lebenserfahrung, die eigene Vorstellungen und viel Engagement und Einfühlung mitbringen.“

Hersteller
Weitere DER AUGENOPTIKER-Artikel und Produkt-Informationen finden Sie in den Herstellerprofilen: