Innovationstag in Berlin

Am 5. November 2017 veranstaltete „DER AUGENOPTIKER“ seinen Innovationstag in Berlin. Neben Robotern, der OrCam, einer Innovation zum Thema Glasoptimierung wurde ein Rund um Blick in die Zukunft der Augenoptik gewagt. Mit etwa 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine gelungene Veranstaltung in den Räumen von ic! berlin, deren Mitarbeiter den Innovationstag bestens betreuten.

Roboter im Geschäft

Boris Leonov, Geschäftsführer KDI GmbH Berlin und seine fahrenden Roboter zeigten, wie der Einsatz solcher, fast autarken Systeme auch in der Augenoptik hilfreich sein können. Leonov gab einen Ausblick über das Marketing der Gegenwart und der Zukunft.

Innovative Hilfe für Sehbehinderte

Stefan Schäfer, Produktmanager OrCam, Help Tech GmbH Horb zeigte praktisch, was die OrCam als Hilfssystem und mobiles Vorlesesystem alles kann. Es klingt wie science fiction – das Gerät liest Texte von allen Oberflächen vor, erkennt vertraute Gesichter und hilft dabei, Produkte und Geldscheine zu erkennen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren begeistert, wie auch kleinste Texte, zum Beispiel Inhaltsstoffe auf einer Verpackung, fehlerfrei und fließend vorgelesen wurden. In Zukunft wird die neue geplante Version der OrCam ohne Kabel und ohne zusätzliche Box am Gürtel auskommen. Damit wird die Flexibilität des Systems noch einmal erhöht.

Möglichen Entwicklungen von Gleitsichtgläsern

Über die mögliche Entwicklung bei Gleitsichtgläsern sprach Andrea Sedlak, Laser Eye Lens Consulting, A-Altenmarkt/Triesting.

Sedlak präsentierte produktneutral und visionär die möglichen Entwicklungen von Gleitsichtgläsern. Nach einem kurzen Ausflug in die Vergangenheit beleuchtete Sedlak die Eigenschaften der heutigen Gleitsichtgläser. Beim Ausblick in die Zukunft ging die Referentin darauf ein, wie Gleitsichtgläser mit weiteren Eigenschaften ausgestattet werden können. Innovativ war der Vorschlag, Gleitsichtgläser für den Mann und die Frau anzubieten. Die Begründung lag vor allem im Unterschied der genutzten Gesichtsfelder zwischen den Geschlechtern. Männer nutzen ein viel kleineres Gesichtsfeld als Frauen. Daraus folgend könnten Gleitsichtgläser für Frauen zum Beispiel einen breiteren Nahbereich favorisieren.

Zur Digitalisierung in der Augenoptik

Martin Himmelsbach, Geschäftsführer IPRO GmbH, Leonberg, sprach zur Digitalisierung in der Augenoptik in der Zukunft. Die Möglichkeiten der Digitalisierung scheinen demnach unbegrenzt und würden auch die Augenoptik aufmischen. Weitere Berufe würden aussterben, gerade im Bereich der Automatisierung – zum Beispiel Taxifahrer, LKW-Fahrer oder Rechtsanwälte. Gewinnen würden die, die sich frühzeitig auf Veränderung einstellen und die ihre Kunden im Auge behalten.

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