Erfreuliche Brille & Co

Einmal mehr hat sich bestätigt, dass die Regionalmesse Brille & Co durchaus ihre Berechtigung hat. Am 19. und 20. Januar, also eine Woche vor der großen opti in München, kamen rund 1800 Fachbesucher in die Halle 8 der Dortmunder Messe. Sie begutachteten die Angebote von 104 Ausstellern und nahmen eine optisch ansprechende Gestaltung der Halle zur Kenntnis.

Autor | Theo Mahr

Schon am Samstag kamen viele Augenoptiker in die Halle, was außergewöhnlich ist, denn in den Vorjahren setzte der Run in Dortmund erst am Nachmittag ein, wenn viele Selbstständige ihr Geschäft geschlossen haben – eine sehr gute Entwicklung.

Und auch auf Ausstellerseite herrscht kein Stillstand: „Wir konnten 22 neue Aussteller gewinnen und 500 qm mehr Fläche belegen und werten das als Indikatoren für eine insgesamt positive Tendenz“, fasst Ingo Lorscheid, Geschäftsführer des Kölner Veranstalters HVVplus GmbH, zusammen. Premiere feierten u.a. BOW, zu deren Angebot ein breit gefächerter und sofort lieferbarer Bestand an Lagergläsern gehört, die Münchner Brillenmanufaktur FreudenHaus Eyewear oder auch das niederländische Unternehmen Ofar, zu dessen Sortiment auch „Überziehsonnenbrillen“ zählen.

Neu mit dabei war auch Looma, deren schwebende und rotierende Präsentationsmöglichkeit auf großes Interesse stieß. Bis zu 400 Gramm kann die in drei Varianten erhältliche ‚Looma Hoverbox‘ mittels Magnetismus in die Höhe heben und damit jedes Schaufenster zum Blickfang machen. „Wir freuen uns stets, wenn wir unseren Besuchern derart innovative Technologien präsentieren können“, betont Messebereichsleiterin Annemie Erkelenz. Überhaupt galt neben Brillen und Zubehör sowie optischen Geräten dem Thema Service besondere Aufmerksamkeit. Schließlich soll der Kunde möglichst nicht nur alle zwei Jahre kommen, wenn sich seine Sehkraft verschlechtert hat, sondern auch mal zwischendurch.

Zu den langjährigen Ausstellern der Messe zählt K-Eyewear, wo man sich über gute Resonanz „ungefähr auf Vorjahresniveau“ freute. Zudem wusste man hier zu berichten, dass Brillen mit dünnem Metallrand besonders gesucht waren. Insgesamt bot sich optisch aber ein gewohnt breites Spektrum: angefangen bei den Fassungen bis hin zu Sportbrillen im Baukastensystem und diversen Wechselbügelsystemen . „Mit der Bandbreite der Aussteller wurden wir einmal mehr unserem Anspruch gerecht, den Fachbesuchern ein Spektrum zu bieten, das mehr oder minder alle Bereiche der Augenoptik abdeckt“, zieht Projektleiterin Hannah Thören ein positives Resümee.

Zur ansprechenden Atmosphäre der Messe trug auch bei, dass sich Aussteller wie BO44, Hamburg Eyewear oder Minadi Occhiali mit selbst gestalteten, kreativen Ständen präsentierten oder – wie Kypers Eyewear, Optibonus oder Düsseldorf Eyewear – mit ihren Opti-Ständen teilnahmen. „Das spiegelt die Bedeutung wider, die der Brille & Co beigemessen wird“, sagt Ingo Lorscheid zufrieden.

Die nächste Brille & Co findet am 18. und 19. Januar 2020 am selben Ort statt.