Augenoptiker mit dem schönsten Geschäft im Ort

2017 auf der opti, da nahm Herbert Huber Kontakt zu den Ladenbauspezialisten von concept-s auf. Er plante zu diesem Zeitpunkt seine Selbstständigkeit. Nachdem er ein geeignetes Pachtobjekt für das neue Geschäft gefunden hatte, begann die Planung im Frühjahr 2017. Das Gebäude war ein Neubau und daher war die Kommunikation bezüglich der kompletten Raumaufteilung zu einem sehr frühen Zeitpunkt wichtig und musste stets mit den Gewerken und beteiligten Bauträgern abgestimmt werden.

Autor: Theo Mahr

In Grafing, mit rund 13500 Einwohnern die größte Stadt im oberbayrischen Landkreis Ebersberg und etwa 40 Kilometer südöstlich von München gelegen, sollten in einem zentral gelegenen Neubau 95 Quadratmeter Verkaufsfläche und etwa 55 Quadratmeter Nebenräume entstehen. Zum Start arbeitete Huber mit einem Gesellen. Bereits zwei Monate später kam eine Gesellin Gesellin hinzu und weitere sechs Monate eine Meisterin . Auf der Internetseite des Augenoptikers ist zu lesen: „Qualität und Kundenservice stehen bei uns an erster Stelle. „Dienstleistung“, das Wort besteht aus „dienen“ und „leisten“ – wir sind Dienstleister. Unser Bestreben ist es: Sie sollen begeistert sein, nicht „nur“ zufrieden. Schließlich geht es um Ihre wichtigsten Sinnesorgane, Ihre Augen!“

Aufgabenstellung

Die neue Einrichtung orientiert sich an der Shop-Kategorie PREMIUM, alle Module sollten exklusiv und anspruchsvoll auf die Kunden wirken. Die Brillenfassungen sollten mit offenen und nicht verschließbaren Systemen im Verkaufsraum elegant präsentiert werden und eine integrierte LED-Beleuchtung für eine optimale Ausleuchtung beinhalten. Darüber hinaus sollten Akzente mit der Logofarbe Rot und einem ausgewählten Holzdekor gesetzt werden, jedoch sollte das Gesamtbild nicht zu kühl wirken und den Kunden ein angenehmes Gefühl vermitteln.

Auch die Nebenräume sollten sich gestalterisch dem Verkaufsraum anpassen und nicht nur funktional, sondern auch optisch ein Hingucker für die Kunden sein. Im Resultat vermittelt der Refraktionsraum, mit Aus- bzw. Einblick in den Laden, eine offene und „transparente“ Beratung und steht für eine gute Kommunikation zwischen Huber Optik und seinen Kunden. Nicht nur die Verkaufsfläche, sondern auch die Schaufensterfronten, die mit großflächigen Visuals gestaltet wurden, sind bemerkenswert durch ihre ausdrucksstarke Fernwirkung.

Huber selbst bezeichnet sich als Traditionsoptiker (Einzelgeschäft) mit Markenware. Im Geschäft werden folgende Bereiche abgedeckt: Refraktion sowie Screening, Beratung und Verkauf von Markenbrillen: Korrektions-, Sport- und Sonnenbrillen sowie von Kontaktlinsenpflegemitteln und Handelswaren, Anpassung von Kontaktlinsen aller Art, vergrößernde Sehhilfen, eigener Kinderbereich.

„Mein Ziel und Wunsch war es, ein Einkaufserlebnis für den Kunden in einer „Wohlfühl-Atmosphäre“ zu gestalten. Das heißt: offene, helle und großzügig gestaltete Räumlichkeiten in einem modernen und zeitgemäßen Ambiente ohne große Verspieltheiten, mit klarer Linie, aber doch mit dem gewissen „Etwas“. Wichtig war mir auch, dass es einen externen Wartebereich für die Kunden gibt, mit einer Kaffee- und Getränkebar, sowie einem Flat-Screen, so dass sich der Kunde nicht unbedingt „verbindlich“ an einen Beratungsplatz setzen muss, wenn er denn auch einmal kurz warten darf.“

Und dann fügt er hinzu: „Übrigens – die lockersten Beratungsgespräche finden bei uns bei einem Getränk im Wartebereich statt!“

Huber Optik ist Bestandteil eines neu erstellten Geschäfts- und Wohnkomplexes mit 90 Wohneinheiten. Hier entstanden u. a. 53 kostenlose Parkplätze für die Kunden in der direkt unter dem Geschäft liegenden Tiefgarage. Ansässig waren bereits drei Mitbewerber: zwei Traditionsoptiker und ein Filialist, die aber durch die Enge im direkten Innenstadtbereich weder großzügige Ladenflächen noch eigene Parkplätze bieten können.

Und warum concept-s? „Der Erstkontakt fand bereits drei Jahre vor der Planungsphase auf der opti in München statt. Durch den alljährlichen Messebesuch wurde ich auf den Ladenbauer aufmerksam“, erinnert sich Huber. „Bereits auf der Messe bekam ich eine umfassende Beratung, wie die Planung ablaufen würde und einen sehr detaillierten Produktkatalog. Mir gefiel von Anfang an die große Produktvielfalt und die Möglichkeiten mit einem „einheimischen“, nationalen Ladenbauer zusammen zu arbeiten.“

Wie bewertet der Bauherr die Planungsphase und Umsetzung? „Die Planungsphase empfand ich als sehr angenehm. Durch die Nähe zum Ladenbauer in Schorndorf entschied ich mich, einen Beratungstermin im Showroom des Ladenbauers zu vereinbaren, um alle erdenklichen Laden- und Gestaltungselemente „live“ zu erleben und auf mich wirken zu lassen. Vorab wälzte ich bereits den Produktkatalog der einzelnen Gestaltungselemente, die dort sehr gut und real abgebildet sind.

Zum Termin im Showroom bei concept-s gab ich bereits erste räumliche Daten meines Architekten, sowie meine Wünsche (wie die Kreiselemente, Raumaufteilung) und die spätere Farbgebung des Logos und der Räume an. Circa drei Wochen später vereinbarte der zuständige Planer ein persönliches Treffen bei mir zu Hause, um einen ersten Entwurf zu präsentieren, was Raumaufteilung und mögliche Ausstattungsvarianten betraf. Das mitgebrachte Moodboard bewunderte ich wirklich sehr, es war schließlich die erste Planung des eigenen Geschäftes und ich konnte hier bereits in einer sehr detaillierten 3D-Planung sehen, wie es später aussehen könnte.“

Huber weiter: „Bewundernswert fand ich es, dass der Planer zu dem Präsentationstermin auch bereits Farbmuster der möglichen Möbelstücke und Teppichmuster mitgebracht hat. Im Anschluss wurde ein Aufmaß-Termin mit dem Ladenbauer vereinbart, bei dem die Räumlichkeiten akribisch vermessen wurden. Zeitnah erfolgte die Erstellung eines 3D-Ladenplans, der in einer Telefonkonferenz besprochen und für alle weiteren Änderungswünsche als Basis verwendet wurde. Besonders erwähnenswert war es, dass für komplizierte und ungewöhnliche Problemstellungen immer eine Lösung gefunden wurde (z. B. die auf Schienen befindliche Verkleidung hinter der Kassentheke, da sich hier ein Versorgungsschacht verbirgt, sowie die auf Maß gefertigte Einbauvariante der Kaffee- und Getränkebar).

Nach Abschluss der Planungsphase ging es nahtlos in die Fertigung der Ladenelemente und ein entsprechender Auf- und Einbautermin wurde festgelegt. Der Einbau wurde wie geplant zusammen mit unseren Elektrikern an drei Arbeitstagen durchgeführt. Durch die vorab sehr detaillierte Planung der Innenarchitekten bei concept-s konnte der Einbau nahezu problemlos erfolgen. Ganz besonders lobenswert fand ich es auch, dass der Planer und Berater der ersten Stunde bis hin zur Fertigstellung des Projektes mein persönlicher Ansprechpartner war. Zusammen mit ihm und der zuständigen Innenarchitektin konnte ich Änderungen und Wünsche jederzeit in sehr konstruktiven Telefonkonferenzen besprechen.“

Kunden sind begeistert

Hubers Kunden sind von den großzügigen und vor allem sehr hellen Räumen begeistert. „Täglich bekommen wir lobende Worte und Komplimente über die gelungene Gestaltung, den wunderschönen Laden, die tolle Lage und die moderne Ausstattung, gerade was die Einrichtung und die Geräte betreffen.“ Nicht nur ein Kunde habe sogar gesagt: „Es ist nicht nur der schönste Augenoptiker am Ort, nein, es ist auch das schönste Geschäft in Grafing!“

Bei soviel positiver Resonanz ist es nicht verwunderlich, dass Huber jederzeit wieder mit den Schorndorfern planen und bauen würde.

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