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Biometrie und Topographie-System ALADDIN

Myopiekontrolle in fünf Sekunden

Mit dem neuen Modul zur Myopiekontrolle bekommen Nutzer des optischen Biometrie und Topographie Systems ALADDIN von Topcon ein zuverlässiges und mächtiges Werkzeug an die Hand. Trends und Verläufe einer Myopie sind schnell und einfach zu ermitteln, das Einsetzen und das Fortschreiten einer Kurzsichtigkeit werden direkt erkannt.

So können die geeigneten Maßnahmen zur Verlangsamung der Myopie-Progression bereits dann getroffen werden, wenn die Veränderungen ab dem sechsten Lebensjahr des Kurzsichtigen besonders zutage treten. Die Funktion zur Myopiekontrolle ergänzt die umfangreichen Möglichkeiten, die das gerät bereits zu einem Allrounder in der Kataraktchirurgie gemacht haben.

Für die Bestimmung einer Intraokularlinse (IOL) misst er unter anderem die axiale Augenlänge, die Vorderkammertiefe und die Linsendicke. Auch die horizontale White-to-white Messung und die Keratometrie gehören zu den Standardmessungen, um eine genaue Berechnung der IOL zu erhalten.

Das Myopiemodul prüft im Zuge dieser Standardmessungen Veränderungen der axialen Augenlänge. Es können aber auch Längenmessungen in die Datenbank eingetragen werden, die mit anderen Instrumenten ermittelt wurden. Zudem erkennt das System Veränderungen der Hornhautoberfläche mit Hilfe der Hornhaut-Topographie. Da eine Myopie-Progression nur über einen längeren Zeitraum zu erkennen ist, überwacht das Modul eigenständig das Fortschreiten der Myopie bei den regelmäßigen Messungen – und liefert die relevanten Informationen direkt aus der systemeigenen Datenbank.