Optik Zimmermann in Dinkelscherben, realisiert von artmix
Klimaneutraler Ladenbau

Eine kluge Entscheidung

Der Klimaschutz ist den Deutschen außerordentlich wichtig. Das belegen aktuelle Umfragen und Studien immer wieder deutlich. Auch die Reaktionen auf den gescheiterten Klimagipfel der Regierungschefs in Den Haag zeigen, wie wichtig den Menschen eine gesunde Umwelt und ein funktionierendes Klima geworden sind. Kluge Unternehmen entwickeln jetzt die Strategien und die Konzepte, die einen Weg aus der Klimafalle weisen und die gleichzeitig für das eigene Marketing positiv genutzt werden können.

Ein solcher Unternehmer ist Henning Tartsch, der Geschäftsführer des Unternehmens artmix, das seit fast zwei Jahrzehnten innovative und individuelle Ladenbauten für Augenoptiker plant und umsetzt: „Einer unserer Leitsätze lautet: Wir wollen eine funktionierende Wirtschaft und eine gesunde Umwelt. Deshalb arbeitet das Unternehmen artmix klimaneutral. Das heißt: Unsere Kunden haben das sichere Wissen, dass wir jedes Gramm erzeugtes Kohlendioxid nachhaltig gegenfinanzieren. Das wirkliche Plus unseres Konzeptes ist aber nicht das klimaneutrale Planungsbüro: Ab sofort kann auch der Augenoptiker vor Ort mit uns den klimaneutralen Ladenbau realisieren. Wir sind davon überzeugt, dass dieser in den nächsten zehn Jahren zum Standard werden wird, d.h. diejenigen Augenoptikunternehmen, die jetzt ihren neuen Laden klimaneutral erstellen lassen, haben gegenüber dem Mitbewerb erhebliche Marketingvorteile, die letztendlich den Umsatz steigern werden.“

Gleiche Qualität und Ausführung
Doch der Reihe nach: Was verursacht den Klimawandel und was unternimmt artmix dagegen? Ausnahmslos alle führenden Klimaforscher führen den weltweiten Temperaturanstieg auf den vom Menschen gemachten Klimawandel zurück. Dieser wird in der Hauptsache durch den stetig steigenden Ausstoß von Kohlendioxid ausgelöst, der seinerseits auf der Verbrennung von fossilen Energieträgern basiert.
Das in der Atmosphäre befindliche Kohlendioxid behindert nun die Rückstrahlung der von der Erde reflektierten Sonnenstrahlen in den Weltraum und führt durch diesen Pingpong-Effekt zur Klimaerwärmung.
Es kommt also darauf an, möglichst wenig Kohlendioxid zu verursachen und das erzeugte Schadgas durch die Finanzierung nachhaltiger Umwelt- oder regenerativer Energieprojekte zu kompensieren.
Solche Klimaschutzprojekte werden im Rahmen des Kyoto-Protokolls ausschließlich in Dritte-Welt-Staaten durchgeführt und durch die UNO akkreditiert. Mit einer Ausgleichszahlung finanziert der artmix-Kunde die Erzeugung von so viel regenerativer Energie, die in der Menge exakt dem verursachten Kohlendioxidausstoß des neuen Ladenbaus entspricht. Das heißt: Der klimaneutrale Ladenbau unterscheidet sich in Qualität und Ausführung nicht vom Klassischen, ist gegenüber dem Klassischen um drei bis vier Prozent teurer.
Hierzu Henning Tartsch: „Seit Jahren versuchen wir möglichst wenig Schadstoffe zu produzieren. Wir arbeiten mit den Handwerkern vor Ort und mit hochwertigen, in Deutschland produzierten Baustoffen und Erzeugnissen. Unser Design ist zeitlos und eigenständig: Dadurch erhöhen wir die Lebensdauer unserer Ladenbauten drastisch, was sich natürlich positiv auf die Klimabilanz auswirkt. Trotzdem wird in jedem Ladenbauprojekt viel Kohlendioxid erzeugt. Für jedes Projekt errechnen wir nun einen exakten CO2-footprint, wir wissen also genau, wie viel dieses schädlichen Klimakillers im einzelnen Ladenbauprojekt entsteht. Und nun hat unser Kunde die Qual der Wahl: Will er sein tolles neues Ladengeschäft klassisch oder klimaneutral bauen lassen?“
Enormer Werbewert
Die Vorteile für den Augenoptiker beim klimaneutralen Ladenbau: Der Augenoptiker erhält ein Originalzertifikat. Dieses informiert über die genaue Kohlendioxidmenge des Ladenneubaus, bestätigt die Ausgleichszahlung und stellt das finanzierte UNO-Projekt vor. „Die Urkunde macht sich zwar sicher gut im Laden. Aber der Werbewert des klimaneutralen Ladenbaus ist für den einzelnen Augenoptiker vor Ort enorm: Jede Zeitung, jeder lokale Radio- oder Fernsehsender berichten. Neue Käufergruppen werden erschlossen und das sind gerade diejenigen, die Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit legen, also auch für den praktizierten Umweltschutz Geld ausgeben,“ sagt Henning Tartsch und „diejenigen, die mit Weitblick als erste handeln, agieren nicht nur umweltbewusst, sondern auch mit unternehmerischer Erfolgsaussicht. Das verstehen wir unter: funktionierende Wirtschaft und eine gesunde Umwelt.“