Myopiekontrolle mit Orthokeratologie

Wie funktioniert eine Myopiekontrolle? Eine Brille und sphärische Kontaktlinsen induzieren in der Peripherie der Netzhaut eine Hyperopie, die das Längenwachstum des Auges stimuliert. Durch den Orthokeratologie-Effekt erzeugt die neue Z Night von Menicon aus Offenbach auf der peripheren Netzhaut eher eine Kurzsichtigkeit, die Fovea wird angemessen korrigiert. Diese bewusste Myopisierung in der Peripherie soll das Längenwachstum des Auges hemmen.

Das Design und Prinzip der Menicon Z Night:
  • Basiskurve: Zur Korrektur der Fehlsichtigkeit
  • Reverse Kurve: Übergangszone zwischen Basiskurve und Tangentialzone
  • Tangentialkurve: Peripher tangential verlaufende Zone für optimale Zentrierung
  • Edge: Dünne Randgestaltung für guten Tragekomfort
Die Z Night wird während der Nacht getragen. Das spezielle Design der Z Night bewirkt, aufgrund eines Druckunterschiedes zwischen dem zentralen Bereich und der Reverse Kurve, eine Gewebekomprimierung und -umverteilung. Die orthokeratologische Veränderung findet ausschließlich im Epithel der Hornhaut statt.
Einsatzgebiet:
  • Myopie bis –4,0 dpt
  • Cornea Astigmatismus Rectus: Z Night bis –1,50 dpt / Z Night toric bis –2,5 dpt
  • Cornea Astigmatismus Inversus: Z Night bis –0,50 dpt / Z Night toric bis –1,50 dpt
Material:
  • Tisilfocon A: Copolymer aus Siloxanylstyren und Fluormethacrylat
  • DK: 163 mmHg / 122 hPa (ISO)
Zertifizierungsseminare für die Menicon Z Night können auch unter Anmeldung mit Kundennummer besucht werden. Ohne diese Zertifizierung kann diese Linse nicht bestellt oder angepasst werden. Sie wurde zum Jahresbeginn in das Bestell- und Anpasssystem Easyfit vom Hersteller eingepflegt