TITANflex

Tradition trifft Moderne

Eschenbach Optik hat für seine Kollektion TITANflex eine kleine Modellreihe mit Windsorringen designt. Die Farben dunkles Havanna oder helles Tortoise unterstreichen den edlen Charakter der Fassungen. Neben der Vollrandbrille in klassischer Karreéform und einer Nylorfassung mit ovalen Scheiben gibt es diese Brillen auch in Pantoform.

Die Verwendung von Windsorringen ist eine recht alte und handwerklich sehr anspruchsvolle Technik. Der originelle Name „Windsorringe“ leitet sich vermutlich von dem Ausdruck „windsor glasses“ ab. So bezeichnete man um das Jahr 1800 die kleinen runden oder ovalen Brillenfassungen jener Zeit.

Damals waren richtige Brillenfassungen noch ein seltenes Gut und vorwiegend adeligen oder hochgestellten Persönlichkeiten vorbehalten. Wahrscheinlich wurden sie deshalb nach dem englischen Adelsgeschlecht Windsor genannt.
Diese historischen Brillenfassungen bestanden bereits aus Metall und waren mit einem „W“-Steg ausgestattet der ohne Nasenpads direkt auf der Nase auflag. Einige Modelle hatten sogar bereits dünne Bügel, die für einen besseren Halt der Brille sorgten. Zur Dekoration und Veredelung der Fassungen sind später dünne Ringe aus Horn oder Schildpatt über die Augenränder gelegt worden, die sogenannten „Windsorringe“. Im Laufe der letzten zwei Jahrhunderte hat dieser runde Brillenstil das Aussehen vieler berühmter Persönlichkeiten geprägt. Beispielsweise trugen die US-Präsidenten Abraham Lincoln und Theodor Roosevelt oder die Musiklegende John Lennon Brillen diese Art Brillenfassungen.
Speziell im letzten Jahrhundert gab es immer wieder Phasen, in denen Windsorringe sich hoher Popularität erfreuten. Einige berühmte Firmen produzierten damals fast ausschließlich solche Brillenfassungen und manche dieser Unternehmen sind bis heute noch im Markt. Allerdings gibt es heute leider auch viele billige Nachbauten aus Fernost.
Bei diesen einfachen Nachbauten wird der Windsorring lediglich über die Augenränder gelegt und dann verklebt. Bei den Modellen der TITANflex Kollektion wird aber das historisch originale Verfahren verwendet. Dabei werden kleine Stifte auf die Augenringe gelötet, auf die der Windsorring mit entsprechenden Aussparungen an Backe und Brücke mit hoher handwerklicher Präzision dazwischen eingespannt wird. Damit ist jede Brillenfassung ein Unikat, das einzeln in Handarbeit produziert wird. Weltweit beherrschen nur noch wenige Fachleute diese anspruchsvollen Fertigungstechniken, was diese Fassungen in einem besonderen Licht erscheinen lässt.
„Gerade in Zeiten, wo die Themen Handwerk und Verarbeitungsqualität leider immer mehr in den Hintergrund geraten, möchten wir unseren Kunden damit zeigen, dass wir diese schöne Technik durchaus noch beherrschen. Zudem ist das Thema Vintage-Look aktuell. Damit passen die Designs dieser kleinen TITANflex-Brillenfassungsserie hervorragend in den Trend“ sagt Ludwig Primbs, Director Produktmananagement Eschenbach Optik GmbH. „Da für diesen Stil nur wenige Scheibenformen in Frage kommen, wird es in der TITANflex-Kollektion bei der kleinen Serie mit drei Modellen bleiben. Klein aber fein. Da aber die aktuellen Trends noch einige andere Fertigungsmethoden und Materialkombinationen zulassen, sind unsere Möglichkeiten hier keinesfalls begrenzt. Wir haben noch jede Menge anderer Ideen, um weitere schöne Modelle zu entwickeln. Lassen Sie sich überraschen“, so Ludwig Primbs weiter.