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Ladenbau
Augenoptiker nutzt Umzug für neuen Auftritt

Der Mainzer Augenoptikermeister Michael Pfeil nutzte seinen auslaufenden Mietvertrag, um in eine neue Location umzuziehen, da er nicht mehr das Gefühl hatte, am alten Standort seine Laufkundschaft zu erreichen. Die neue Ladenfläche, die davor von Vorwerk genutzt wurde, musste an die Anforderungen eines Optikerbetriebs angepasst werden. Pfeil wählte als Partner die Ladenbauspezialisten von concept-s aus Schorndorf.

Autorin| Kirsten Lind, concept-s

Da es sich bei der neuen Shop-Fläche um ein Mietobjekt handelt, sollte hier der Bestand ohne größere bauliche Eingriffe erhalten bleiben (z. B. Treppenaufgang Geländer). Da die neue Fläche kleiner ist als die vorherige, sollte dennoch ein großzügig wirkender Verkaufsraum entstehen. Die Materialität sollte warm, modern, aber auch zeitlos wirken.

Die funktionalen Nebenräume sollten dazu mitgestaltet werden und so das neue Konzept ergänzen. Im Refraktionsraum sollte eine Kontaktlinsenanpassung so integriert werden, dass ein offener Übergang zur Verkaufsfläche erhalten bleibt. Ebenso wünschte sich Pfeil einen Servicebereich für kleinere Arbeiten.

„Als Einzelunternehmen mit Design und Markenware hatten wir uns nach 15 Jahren zum zweiten Mal für concept-s entschieden, da die Mischung aus Modernität, Stil und Qualität der Einrichtung gestimmt hatte“, so Pfeil. Eine richtige Entscheidung, meint Pfeil, denn: „Der freundliche, helle und offene Ladenbau kommt nicht nur bei unserer jüngeren Kundschaft sehr gut an, unisono sind die Kunden begeistert. Wir erhoffen uns selbstverständlich eine bessere Sichtbarkeit für die Passanten, dadurch auch Neukunden, die durch die große Fensterfront auf uns aufmerksam werden.“

Bei dem Geschäft in der Mainzer Innenstadt handelt sich um einen klaren rechteckigen Grundriss, der ungefähr bei zwei Dritteln der Raumlänge rechts abknickt. An diesem Punkt befindet sich der offene Treppenauf- und Abgang, der den Verkaufsraum von den dahinterliegenden Funktionsräumen trennt. Die Treppenerschließung dient also gleichzeitig als Raumteiler.

Der Windfang bildet eine Trennung vom Beratungsbereich zum Eingang. Der Raum sollte aber weiterhin luftig und offen wirken, daraus entstand die Idee mit dem Glasdruck. Die Grafik besteht aus Punkten, die sich im unteren Bereich sehr dicht aneinander reihen. Je weiter die Grafik nach oben verläuft, lösen sich diese auf.

Der Stauraum für die Korrektionsfassungen ist zentral gelegen und befindet sich an der hinteren Wand, die den Treppenaufgang verkleidet. Hier sind Hängecontainer mit Tablaren mit einer Gesamtkapazität von 450 Fassungen.

Unter dem Schaufenster befinden sich die Heizkörper, die durch Podeste verkleidet wurden. Hier wurde weiterer Stauraum geschaffen. Bis zu 150 Sonnenbrillen finden hier Platz.

Die Kassentheke ordnet sich optisch unter, in dem sie im hinteren Teil entlang der Wandfläche untergebracht ist. Durch die Digitalisierung werden nicht mehr alle Bezahlvorgänge an der Kassentheke durchgeführt und die Kommunikation mit dem Kunden im Raum soll die Service-Orientierung so auch spürbarer machen.

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