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Entwicklungsdienst Deutscher Augenoptiker (EDA)
Tue Gutes und sprich darüber

Gehören Sie auch zu dem Kreis Menschen, die ihren Beruf auch als ein soziales Engagement verstehen? Oder haben sie Ihren Berufsalltag schon hinter sich gelassen und suchen in Ihrem dritten Lebensabschnitt ein Engagement das Beruf und Hilfe für andere verbindet? Dann kennen Sie sicher eine der vielen Initiativen in Ihrem Umfeld, die sich humanitären Aufgaben widmen.

Eine dieser Vereinigungen ist der „Entwicklungsdienst deutscher Augenoptiker“ (EDA), der seit mehr als zwölf Jahren weltweit Optikwerkstätten einrichtet.

Egon Scheich, der Vorsitzende und Mitbegründer des gemeinnützigen Vereins, ist stolz, dass mit Hilfe vieler Kollegen, Spenden und Unterstützung der Industrie das Ziel des Vereins, die Einrichtung von Optikerwerkstätten und Ausbildung von Mitarbeitern vor Ort in vielen Ländern ermöglicht wurde.
Auch in diesem Jahr berichtete er bei der Jahreshauptversammlung über einige Projekte.
Maschinen und Brillenfassungen nach Chiro/ Äthopien
In Zusammenarbeit mit OCUNET und Vereinsmitgliedern aus dem Raum Landshut entsteht dieses Projekt, das Andreas Polzer den Mitgliedern vorstellte.
Kontaktreise nach Kuba
Zum wiederholten Mal reiste eine Gruppe nach Kuba zu den dort schon eingerichteten Werkstätten in Sagua La Grande/Villa Clara und besuchten auch die Schule für blinde und sehschwache Kinder in Havanna.
Maschinenspenden
Gebrauchte Maschinen wurden durch ganz Deutschland transportiert. Die dabei geführten Gespräche der Beteiligten untereinander ergaben neue Projekte. Als Beispiel sei der Kollege Jörg Imgenberg aus Köln erwähnt, der in Lome/Togo eine mobile Werkstatt einrichtet.
Im neuen Lager werden alle gesammelten Maschinen vor dem Weitertransport überprüft. Nur kleine Reparaturen können nötigenfalls durchgeführt werden; deshalb hier die Bitte, nur funktionstüchtige Maschinen zu spenden
Dr. Elisabeth Herz
Ihre Einrichtung in Kamerun konnte mit Brillenfassungen unterstützt werden. Außerdem:
  • 3000 Brillenfassungen gingen nach Arequipa/Peru.
  • 4000 Brillenfassungen konnten nach Kuba gebracht werden.
  • 5000 Brillenfassungen sind nach Nicaragua unterwegs.
Einer unserer engagierten Mitglieder, Reinhard Müller, berichtete von seinem Einsatz im Oktober 2010 im Hospital Dios Suyana in Curahasi/Peru und bereicherte seinen Erfahrungsbericht mit spannenden Bildern.
Als ob dieses aktive Engagement nicht schon genügte, entwickelt er aus dieser Tätigkeit eine Vision: „Ich habe einen Traum. Davon ausgehend, dass es in Peru keine starke Optik gibt, der Bedarf aber sehr groß und ‚Deutsch‘ eine Auszeichnung ist, habe ich den Traum eine Optikerschule in der Nähe des Hospitals in Curahuasi aufzubauen. Wie wird und kann es werden? Macht wohl jemand mit?“
Für den ersten Schritt vom Traum zur Wirklichkeit des Kollegen, freut sich Reinhard Müller auf die E-Mails von augenoptischen Kollegen an:
Nicaragua, ein Beispiel
Egon Scheich war vom 26. Februar bis 12. März in Nicaragua, um in Jinotepe und Masaya den Aufbau einer Werkstatt vorzubereiten. Da der Container mit den gebrauchten Maschinen und Werkzeug noch nicht angekommen war, konnte er in dieser Zeit nur je fünf Azubis theoretisch schulen.
Die jeweiligen Standorte für die Werkstätten wurden ausgesucht, damit Danny Schlicke bei dem Folgeeinsatz im April sofort starten könne. Doch der EDA-Partner in Jinotepe hat dann plötzlich alles in Frage gestellt, so dass Danny die Werkstatt zur Ausbildung unserer Azubis in einem Privathaus auf der Terrasse aufbauen musste. Die Werkstatt wird nun von Jinotepe nach San Marcos, nach Absprache mit dem dortigen Bürgermeister, verlagert. Hier startet der EDA das Projekt erneut, denn die Azubis wurden ja von Danny ausgebildet und müssen in Übung bleiben.
Demnächst, wahrscheinlich noch in diesem Jahr, muss der nächste Folgeeinsatz stattfinden, denn der EDA will das Projekt zum Erfolg führen.
Da der Bedarf an Brillen sehr groß ist, werden auch Fertigbrillen verschickt, bis dann die Werkstattoptiker Brillen nach Rezept anfertigen können. Hier ist es sinnvoll, über den nächsten Schritt der Augenglasbestimmung nachzudenken. Es gibt in Jinotepe (Kreisstadt) keinen Augenarzt und die Menschen müssen in die Hauptstadt etwa zwei Stunden fahren.
Ein Hilferuf aus Bangladesch
Vor zehn Jahren haben Egon Scheich und Ludwig Krinner in Chittagong im Eye Informary and Training Complex vor Ort geholfen ein optisches Servicecenter einzurichten. Momentan leistet diese Einrichtung täglich Refraktionen und Brillenanfertigung für ungefähr 100 Patienten, und die Zahl wächst stetig. Besonders die Nachfrage nach Kunststoffgläsern steigt. Bislang werden diese von externen Lieferanten geliefert, was Zeit und Geld kostet. Deshalb denkt man vor Ort darüber nach, selbst eine Kunststoffglasfertigung einzurichten. Dafür bittet der EDA die Glasindustrie um Unterstützung und freut sich auf die Kontaktaufnahme.
Peter J. Bach
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