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opti-Tisch ist gedeckt: Wer nimmt Platz?

Ab 1. September 2020 dürfen in Baden-Württemberg wieder Messen stattfinden. Das heißt, dass auch die opti vom 8.-10. Januar 2021 stattfinden kann. Messeveranstalter ist die Gesellschaft für Handwerksmessen (GHM) aus München. Sie hat mit dem Betreiber des Stuttgarter Messegeländes ein Hygienekonzept erstellt, das wir nachfolgend vorstellen.

Autor | Theo Mahr

Über den Anmeldestand erfährt man nichts. Es gilt als sicher, dass manche Aussteller, die ohnehin nicht so gerne nach Stuttgart wollten, das Corona-Thema und die schwierige wirtschaftliche Lage als entscheidenden Grund für ihr Fernbleiben anführen werden. Genauso sicher ist allerdings, dass es Firmen gibt, die sich weder vom Veranstaltungsort Stuttgart noch von Corona-Beschränkungen aufhalten lassen möchten.

Die GHM jedenfalls meldet optimistisch: „Die opti wird im Januar 2021 der Branche den Rahmen für den nötigen Schwung nach der wirtschaftlichen Durststrecke auf Grund der Pandemie bieten. Zur Gewährleistung der nötigen Hygienemaßnahmen für ein sicheres Zusammenkommen, stehen die opti-Macher in engem Kontakt mit der Landesmesse Stuttgart und den zuständigen Behörden des Landes BadenWürttemberg, um deren Vorgaben und Empfehlungen zur Durchführung von Messen bei der Planung der opti 2021 zu berücksichtigen. Die Sicherheit, die Gesundheit und das Wohlbefinden aller Aussteller, Besucher, Medienschaffenden, Partner und Mitarbeiter stehen an oberster Stelle und bilden die Basis für einen erfolgreichen Messeaufenthalt.“

Entsprechend den Vorgaben des Landes Baden-Württemberg wird es bei der opti keine zahlenmäßigen Auflagen für einzelne Hallen oder Themenbereiche geben. Zwar gibt es einen Personenrichtwert, der sich an der Veranstaltungsfläche und dem Aufenthaltszeitraum orientiert. Gemessen an der Besucherzahl der letzten Jahre und unter Berücksichtigung der Größe der Veranstaltungsfläche führt dies aber nicht zur Besucherbeschränkung, denn das Gelände ist einfach groß genug und die Fachmesse opti eben kleiner als große Verbrauchermessen.

Tickets im Vorfeld

Alle Messeteilnehmer haben sich über den Ticketkauf, d.h. über ihr Besucherticket, ihren Ausstellerausweis bzw. den Servicepartnerausweis bereits im Vorfeld registriert, um die Zugangsberechtigung zu erhalten. Die Einlasskontrolle informiert darüber, wie viele Personen sich auf der Veranstaltungsfläche befinden. Damit ist die Basis für die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern gewährleistet und auch die Nachverfolgung möglich. Die GHM empfiehlt den Besuchern, die Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts zu nutzen.

„Wir werden den Besuchern keine Laufwege oder Einbahnstraßen vorgeben. Wir werden die Gänge aber so gestalten, dass alle Beteiligten ein sicheres Messeerlebnis haben und Begegnungen auf Augenhöhe stattfinden können. An den bekannten Knotenpunkten wie Eingangsbereiche oder Garderoben, an denen es zu Schlangenbildung und vermehrtem Besucheraufkommen kommen könnte, werden spezielle Regelungen sowie Bodenmarkierungen umgesetzt“, kündigt die GHM an.

In Forenbereichen gilt derzeit der Mindestabstand von 1,5 Metern. Über Maßnahmen wie beispielsweise Zugangskontrollen und entsprechende Bestuhlung wird sichergestellt, dass dieser eingehalten werden kann. Der Mundschutz ist bis zum Einnehmen des Sitzplatzes zu tragen.

Luft und Sauberkeit

Das Gelände der Messe Stuttgart verfügt über ein Gebäudemanagement auf höchstem technischem Niveau und eines der modernsten Belüftungssysteme Europas. Dies erlaubt einen engmaschigen Luftaustausch in den Messehallen.

Auf dem gesamten Gelände der Messe Stuttgart sind Desinfektionsspender verfügbar. In den Sanitärbereichen werden ausschließlich nicht wiederverwendbare Papierhandtücher verwendet.

Für den Veranstaltungsbetrieb werden die Reinigungs- und Desinfektionsintervalle in den Sanitärbereichen sowie bei höherfrequentierten Kontaktflächen (z.B. Treppengeländer) auf dem gesamten Messegelände erhöht.

Mund-Nasen-Schutz

Grundsätzlich ist beim Aufenthalt in den Messehallen analog zu den allgemein gültigen Vorgaben in Baden-Württemberg eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Verpflichtung entfällt an Messeständen, sofern der Abstand von 1,5 Metern gewahrt werden kann oder ein anderweitiger, gleichwertiger Schutz gegeben ist. Besucherdaten müssen an den Messeständen nicht zusätzlich erfasst werden.

Die Aussteller müssen Handdesinfektionsmittel vorhalten, um ihren Besuchern eine sichere Handhygiene zu gewährleisten. Catering ist möglich, wenn das Servicepersonal eine Mund-Nasen-Bedeckung trägt. Standpartys wären nach heutigem Stand der Beschränkungen unzulässig. Und sie müssen grundsätzlich ihre Standplanung so anlegen, dass zum Beispiel die Abstandsregeln eingehalten werden können.

Vorsichtiger Optimismus

„Wir sind froh, unseren Ausstellern und allen anderen Akteuren nun konkrete Maßnahmen an die Hand geben zu können, die eine opti 2021 möglich, erfolgreich und sicher machen werden. Die Branche hat sich zum Januar-Termin insgesamt ein Jahr lang nicht treffen können – das macht die opti 2021 zu einer der wichtigsten Veranstaltungen bisher. Die opti ist damit mehr denn je das Instrument zu Beginn des Jahres, das die Wirtschaft unterstützt, persönliche Geschäftsbeziehungen wieder zum Aufblühen bringt und Aufträge auslöst. Unser Beitrag ist es, der augenoptischen Familie einen sicheren Rahmen zu bieten – dieses Versprechen haben wir gegeben und dieses Versprechen halten wir, wie unser Konzept zeigt“, sagt Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der Gesellschaft für Handwerksmessen (GHM) und fügt hinzu: „Auch wenn Messen in Zukunft anders aussehen werden, als wir sie gewohnt sind. Ich bin sicher, dass wir uns – ähnlich wie in Supermärkten oder gastronomischen Betrieben – an die Maßnahmen gewöhnen werden.“

Jörn Holtmeier, Geschäftsführer des Verbands der deutschen Messewirtschaft (AUMA) erweitert den Blickwinkel und bestätigt die Maßnahmen ergänzend: „Die deutschen Messeveranstalter haben in den letzten Wochen in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden umfassende Hygiene- und Abstandskonzepte entwickelt. Sie gewährleisten einen sehr hohen Gesundheitsschutz für alle Personen, die in den nächsten Monaten an Messen in Deutschland teilnehmen. Unter ähnlichen Bedingungen sind bereits mehrere Messen deutscher Veranstalter in China erfolgreich durchgeführt worden.“

Das Gelände der Messe in Stuttgart ist groß, weswegen es zur opti 2021 keine Begrenzung der Besucherzahlen geben muss.
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