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Deutlich weniger Wasser und Energie verbraucht

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Deutlich weniger Wasser und Energie verbraucht

Klaus Wittenberg, Werksleiter Deutschland bei Hoya
Die Themen Klimawandel und Umweltschutz sind aktueller denn je. Während immer mehr Unternehmen verstärkt nach Möglichkeiten suchen, ihre Umweltbilanz zu verbessern, blickt die Hoya Lens Deutschland GmbH bereits auf erste Erfolge zurück. So konnte der Brillenglashersteller in den vergangenen vier Geschäftsjahren seinen Wasser- und Energieverbrauch deutlich reduzieren und die Abfallproduktion optimieren. Dazu Klaus Wittenberg, Werksleiter Deutschland bei Hoya: „Von 2002 bis 2006 haben wir in der Produktion bei deutlicher Ausweitung der Kapazität den Verbrauch von Strom und Gas halbiert, den Wasserverbrauch um ein Drittel reduziert. Und beim Abfall ist es uns gelungen, den Anteil wiederverwertbarer Stoffe um 25 Prozent zu steigern.“

Auslöser für die aktuellen Verbesserungen war die Zertifizierung nach „ISO 14001“, die bei Hoya 1997 vorgenommen wurde. Zertifizierte Unternehmen sind angehalten, neue Wege zu suchen, ihre Umweltbilanz stetig zu verbessern. Werksleiter Wittenberg: „Bei der Herstellung von Brillengläsern wird generell viel Wasser verbraucht. Das lässt sich nicht vermeiden. Wie andere Hersteller haben auch wir in einem ersten Schritt das Spülwasser für die Gläser wieder dem Produktionskreislauf zugeführt. Dadurch konnte der Wasserverbrauch zunächst nachhaltig gesenkt werden.“ Danach stand die Nutzung des Wassers auf dem Prüfstand. „Wenn man schon viel Wasser verbraucht, dann sollte es möglichst intelligent genutzt werden. Mit relativ einfachen Mitteln ist es uns gelungen, mehr als 90 Prozent der Restwärme aus dem Kühlwasser für die Produktion wieder zu verwerten. Das geht sogar soweit, dass wir mit dieser Energie die Produktionshallen im Winter heizen und seit wenigen Monaten komplett auf die Nutzung von Gas für die Warmwasserbereitung verzichten können“, so Wittenberg weiter. Auch die Senkung des Stromverbrauchs ist auf diese Mehrfach-Nutzung der bei der Kühlwassererzeugung anfallenden Wärme zurückzuführen.
Während zur Optimierung der Wassernutzung einige Investitionen notwendig waren, bedurfte es für die Reduzierung des Abfalls nur einer genaueren Trennung. Das freut vor allem Hoya-Geschäftsführer Jens U. Diercks: „Das ist aus Unternehmersicht das zusätzlich Erfreuliche an allen Maßnahmen – die Kosten für die Verbesserungen sind im Verhältnis zu den dadurch möglichen Einsparungen verschwindend gering. So strafen wir alle Lügen, die meinen, Umweltschutz würde Geld kosten. Das Gegenteil ist der Fall. Es profitieren Umwelt und Unternehmen.“
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