Augenschmaus zum Jahresbeginn. opti '12 in München - DER AUGENOPTIKER
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Augenschmaus zum Jahresbeginn

opti '12 in München
Augenschmaus zum Jahresbeginn

Das Beste kommt eben doch nicht immer am Schluss, jedenfalls in der augenoptischen Branche. Nach einem zähen 2. Halbjahr 2011 setzte die opti München den richtigen Impuls für ein erfolgreiches 2012. „Schuld“ daran waren neben den Messeveranstaltern sowohl die Aussteller als auch die Besucher.

Offiziell wurden für die opti ’12 in München vom 13. bis 15. Januar 2012 mehr als 450 Aussteller aus 27 Ländern und 23.000 Besucher aus dem In- und Ausland gemeldet. Gute Stimmung unter den Ausstellern und Besuchern, hohe Informationsdichte und lebhafte Ordertätigkeit kennzeichneten das Geschehen in den vier ausgebuchten Messehallen.

Veranstalter der opti ist die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH. Die meldete stolz: 90 Prozent (2011: 84,1 Prozent) der befragten Fachbesucher bewerteten die opti ’12 mit „gut bis sehr gut“. Ausschlaggebend für die Zufriedenheit waren laut Umfrage vor allem die Vollständigkeit und die Breite des gezeigten Produktspektrums. Von besonderem Interesse waren in diesem Jahr die Bereiche Fassungen, Gläser und Kontaktlinsen.
Immer mehr Hersteller wählen zudem die opti ’12 als ideale Plattform, um zu Jahresbeginn ihre neuen Sonnenbrillenkollektionen dem Markt vorzustellen. „Mit neuen Ausstellern und Designern aus dem In- und Ausland – unter anderem Japan und den USA – hat die opti ihre Mode- und Designkompetenz weiter ausgebaut und internationalisiert“, sagt Dieter Dohr, Vorsitzender der GHM-Geschäftsführung . Diese Präsenz schätzten die Besucher. 84,3 Prozent von ihnen bezeichneten die Internationalität als „gut bis ausgezeichnet“.
Kein Wunder also, dass auch die Aussteller zufrieden und optimistisch sind. Lunor-Chef Ulrich Fux blickt als einer der Wenigen auf ein überdurchschnittlichesWachs- tum in 2011 zurück. „Wir haben uns gegenüber 2010 um rund 35 Prozent gesteigert.“ Doch damit ist für das mittelständische Unternehmen aus dem Schwarzwald nicht Schluss. Ziel ist eine Verdopplung der Umsätze in den nächsten fünf bis sieben Jahren – und alles mit deutschen Produktionspartnern in Süddeutschland.
Auch Werner Paletschek (OWP) blickte auf ein gutes Jahr zurück. Und strahlte angesichts des Besucherstroms bereits am Freitag, zumal das Passauer Unternehmen genau an diesem Tag seinen 65. Geburtstag feierte: „Die Messe ist toll, das Wetter ist toll, die opti gewinnt – und OWP gewinnt auch!“
Thomas Akiyama hat mit der deutschen Niederlassung des japanischen Fassungsanbieters Aoyama im Herbst 2008 eine große Aufgabe übernommen. Inzwischen entlocken die eigenen Wachstumsraten selbst dem manchmal etwas ernst wirkenden Geschäftsführer ein fröhliches Lächeln. Nur das 2. Halbjahr 2011 habe eine überragende Bilanz verhindert, bedauerte Akiyama. Starkes Zugpferd bei Aoyama sei neben dem OEM-Geschäft die Lizenzmarke Gerry Weber.
Florian Flach kümmert sich um die PR und Werbung bei Bushnell, wo inzwischen neben Bollé und Serengeti auch die Brillen der Marke Cébé beheimatet sind. Optimistisch präsentierten die Franzosen sowohl Glas- als auch Fassungsneuheiten, immer in Verbindung mit umfangreichen Paketangeboten für den Fachhandel.
Das deutsche Unternehmen Flair hat kräftig um- und ausgebaut. Mit Acetatfassungen wollen die Westfalen ein jüngeres Publikum gewinnen, meldete Annika Mertens. Flair verliert dabei aber nicht seine Stammkundschaft aus den Augen und verzeichnet gerade durch die neue, hochwertige Art Couture-Linie ein gutes 2011 und erwartet ein noch besseres 2012. Flair setzt dabei wie Lunor auf Qualitätsware „made in Germany“.
Origami-Kraniche für japanische Kinder
Das japanische Unternehmen Charmant feiert in diesem Jahr nicht nur sein 25-jähriges Jubiläum in Europa, sondern bastelte am eigenen Messestand für ein soziales und dringend notwendiges Projekt. 25000 Euro hat der Fassungslieferant zugesagt für ein japanisches Waisenhaus, das Kinder aufnimmt, deren Eltern bei dem Tsunami 2011 ihr Leben verloren. Dazu wurden Hunderte von Kranichen aus Papier gefaltet. Das soll – einem japanischen Brauch folgend – Glück bringen. Nach alter japanischer Legende erfüllen die Götter demjenigen einen Wunsch, der 1000 Origami-Kraniche faltet. Noch heute wird zu Hochzeiten oder Geburtstagen gerne ein gefalteter Papierkranich überreicht.
Viele Messebesucher beteiligten sich an dieser Aktion – und manche erhielten sogar ein Exemplar aus den Händen von Geschäftsführer Taketoshi Mizukami. Tolle Aktion – weitere lokale Aktivitäten sind angekündigt.
Lob von allen Seiten
Zum guten Schluss sei auf die Vorsitzenden der beiden großen Branchenverbände hingewiesen.
Thomas Truckenbrod, Präsident des Zentralverbands der Augenoptiker (ZVA) sagte: „Die opti 2013 wird nach einem hoffentlich erfolgreichen Jahr 2012 für alle Kollegen ein Muss!“
Josef May, Vorstandsvorsitzender des Branchenverbands SPECTARIS: „Was wollen wir über die opti ’12 noch weitere Worte verlieren? Auf den vollen Messegängen an allen drei Tagen wurde so viel Lob geäußert, dass wir alle von einer höchst erfreulichen Messe sprechen können.“
Die nächste opti findet vom 25. bis 27. Januar 2013 in München statt.
Theo Mahr
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