Welcher Standort ist der richtige?. Potenzialanalysen - DER AUGENOPTIKER
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Welcher Standort ist der richtige?

Potenzialanalysen
Welcher Standort ist der richtige?

Bei der Eröffnung eines Augenoptikerbetriebs entscheidet die Wahl des Standortes maßgeblich über den Erfolg. Doch woher weiß ein Unternehmen, welcher Standort sich am besten für eine Geschäftseröffnung eignet?

Ein Unternehmen zu gründen, ist immer mit gewissen Risiken behaftet. Umso wichtiger, sämtliche Faktoren, von denen der Geschäftserfolg letztendlich abhängig sein kann, im Vorfeld zu betrachten: Konzept, Angebot, Preise, Öffnungszeiten, Personal – und vor allem: der Standort. Doch gerade bei letzterem wird allzu oft nach Bauchgefühl entschieden, obwohl es bewährte und effiziente Methoden gibt, den für das Angebot bestens passenden Standort zu finden.

Zielgruppe definieren
Der Geschäftserfolg steht und fällt mit der Wahl des richtigen Standortes, denn der muss für die anvisierte Zielgruppe attraktiv – und das heißt in erster Linie: gut erreichbar – sein. Also steht auch bei der Suche nach dem optimalen Standort am Anfang die Frage nach der Zielgruppe: Für wen ist das Gebotene interessant? Geschlecht, Alter und Einkommen sind nur einige der Parameter, über die sich eine Zielgruppe eingrenzen lässt.
Ist diese definiert, kann mit Hilfe eines auf das Thema Geomarketing spezialisierten Dienstleisters analysiert werden, wo Menschen, auf die zumindest ein Großteil der Zielgruppenmerkmale zutrifft, verstärkt anzutreffen sind. Diese Bestimmung erfolgt auf der Grundlage statistischer Werte und ist deshalb datenschutzrechtlich unbedenklich.
Wie das funktioniert? Unter anderem mit Hilfe einer mikrogeografischen Datenbank. Mikrogeografie basiert auf dem Grundsatz „Gleich und Gleich gesellt sich gern“ und geht von der Annahme aus, dass Menschen mit ähnlichen Vorlieben und Einkommensverhältnissen nah beieinander wohnen. Die Ergebnisse mikrogeografischer Analysen können mit Hilfe geografischer Informationssysteme in digitalen Karten visualisiert werden. Natürlich eignen sich mikrogeografische Informationssysteme auch für die Planung der Eröffnung weiterer Geschäfte, also für die Expansionsplanung.
Umfeld analysieren
Für die Wahl eines geeigneten Standortes reicht es nicht aus, sich mit seinem Geschäft dort anzusiedeln, wo rein statistisch die meisten Angehörigen der Zielgruppe zu finden sind.
Ein weiterer wichtiger Faktor, den es zu berücksichtigen gilt, ist die Entfernung, die ein potenzieller Kunde bereit ist, zu einem Geschäft zurückzulegen.
Gravitationsmodelle bieten Aufschluss für die Standortplanung per Geh- oder Fahrzeitberechnung. Dienstleister wie die Deutsche Post Direkt berücksichtigen hierbei die infrastrukturellen und topografischen Gegebenheiten, also etwa natürliche Hindernisse, die es zu umfahren gilt oder die Verkehrsanbindung.
Nächster wichtiger Faktor: Wettbewerb. Hier lässt sich auch analysieren, ob es rund um den anvisierten Standort bereits vergleichbare Angebote gibt. Die Wettbewerbersituation kann so offengelegt und in die Standortplanung mit einbezogen werden.
Potenzielle Neukunden ansprechen
Ist die Entscheidung für einen Standort gefallen, können die baulichen und organisatorischen Vorbereitungen beginnen. Doch mit der Eröffnung des Augenoptikerbetriebs endet der Nutzen von Analyseleistungen noch lange nicht. Denn jetzt heißt es, potenzielle Neukunden gezielt anzusprechen, um sie in das neue Geschäft zu locken.
Die zuvor festgelegten Kundenmerkmale dienen nun der gezielten Auswahl von Zielgruppenadressen für den Versand von Werbemailings. Die direkte Ansprache per Post ist ein aufmerksamkeits- und responsestarkes Medium, mit dem zur Geschäftseröffnung eingeladen oder über Rabattaktionen informiert werden kann.
Durch die zielgruppengenaue Adressselektion werden zudem Streuverluste vermieden und Kosten reduziert. Mikrogeografische Analysen sind ebenfalls nützlich, um den Empfängern der Mailings einen ganz besonderen Service zu bieten: Fahrzeit und Fahrweg zwischen potenziellem Neukunden und Filiale können berechnet und in den Mailings mit Informationen zu Wegzeiten und Wegstrecke eingebaut werden.
Fazit: Geobasierte Analysen können nicht nur zur sinnvollen Planung eines Unternehmens-standorts beitragen, sie liefern ebenfalls wichtige Hinweise, in welchen Gebieten die werbliche Ansprache potenzieller Neukunden besonders erfolgsversprechend ist.
Oliver Reinke
Oliver Reinke ist seit Juli 2009 Geschäftsführer der Deutschen Post Direkt GmbH. Der Betriebswirt verantwortet gemeinsam mit Herbert Otto das operative Geschäft des auf Adressmanagement spezialisierten Tochter-Unternehmens der Deutschen Post.
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