Gruppenfoto OSVA-Gründer v.l..: Antonio Bel (Tematica), Chiara Visentin (Bludata), Pierantonio Bovo (Bludata), Raphael Ros (Tematica), Leo Mac Canna (Ocuco), Martin Himmelsbach (IPRO), Thomas Barth (IPRO), Dr. Heinrich Gentner (IPRO), Christen Blom-Dahl (Tematica), Stéphane Hillairet (Cristallin)

Europäische Software Partner bilden eine neue Allianz

Die Bedeutung der EDV für den Erfolg der Augenoptiker und Optometristen nimmt kontinuierlich zu. Was wir aus einigen Ländern längst wissen, gilt inzwischen für den größten Teil Europas. Bei der Refraktion, in der Beratung, beim Verkauf, in der Werkstatt und bei der Betriebssteuerung werden Informationen digital bereitgestellt, verarbeitet und Prozesse optimiert. Digitale Kataloge und elektronische Bestellsysteme organisieren den Einkauf der Betriebe. Optometrische Messgeräte sind ebenso selbstverständlich mit Schnittstellen ausgestattet wie die CNC-Werkstätten. Andererseits gibt es noch kaum herstellerübergreifende europaweit gültige Standards. Um allen Marktteilnehmern den Zugang zu innovativer Technik zu ermöglichen, benötigt der augenoptische Markt in Europa unbedingt Standards und definierte Prozesse.

Die sechs größten Anbieter von EDV für Augenoptiker haben sich aus diesem Grund in der Optic Software Vendors Association (OSVA) zusammengeschlossen. Ihr Ziel ist es, gemeinsam stabile und moderne Standards für die EDV in der Augenoptik in Europa zu schaffen – und durchzusetzen. Gemeinsam repräsentieren die Unternehmen Bludata, Cristallin, IPRO, OCUCO, Retail Planit und Tematica über 22.000 Betriebsstätten, die mit der Software eines dieser Unternehmen ausgestattet sind. „Wir haben die OSVA gegründet, um gemeinsam Standards zu schaffen, für die jeder Einzelne lange arbeiten müsste“, fasst Leo Mac Canna, CEO von OCUCO das Ziel der Gruppe zusammen. Dafür werden die Erfahrungen aus Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Dänemark, Norwegen, Schweden, Island und Deutschland zusammengefasst und in gemeinsame Entwicklungen eingebracht.