Eine individuelle gedruckte Preisliste unterstützt Sie im Beratungsgespräch.
IPRO-Services

Mehr Zeit, mehr Know-how, mehr Umsatz

Augenoptiker ohne EDV gibt es praktisch nicht mehr. Im deutschsprachigen Raum sind die meisten Experten für gutes Sehen dank des breiten und größtenteils hochwertigen Angebots sogar ausgesprochen gut ausgestattet. Riskiert man jedoch einen Blick über die Kernbereiche dessen hinaus, was gemeinhin als durch die EDV unterstützenswert gilt, ergibt sich ein anderes Bild: Viele Potenziale sind noch lange nicht ausgeschöpft. Die Frage, womit ein Softwarehaus auch – und gerade – diejenigen seiner Anwender noch glücklich machen kann, die bereits mit allen wesentlichen Angeboten aus der Produktpalette versorgt sind, ist also vor allem eine Frage nach der mehr Gewinn bringenden Nutzung vorhandener Programme.

Als Softwarehaus, das Lösungen für jeden denkbaren Bedarf der Branche bietet, hat IPRO spezielle Angebote entwickelt, deren Nutzung seine Anwender in den Stand versetzt, ihre Software weitaus umfassender zu nutzen. Um diese „Services“ exakt auf den Bedarf hin zu gestalten, nutzte man wie in vielen früheren Fällen den exzellenten Draht zur Kundschaft. Eine Umfrage unter den Anwendern bestätigte: Die meisten Augenoptiker legen großen Wert darauf, dass Ihre EDV stets up to date ist; sie bedienen die Software-Module mit professioneller Routine, kennen und nutzen deren Potenzial aber nur zu einem relativ kleinen Teil. Mit Hilfe der „Services“, deren erster vor anderthalb Jahren vorgestellt wurde, können sie deutlich mehr aus ihrer Software „herausholen“, ohne zuvor ein Informatik- oder Marketingstudium absolvieren zu müssen. Inzwischen liegen jede Menge Erfahrungen aus der Praxis vor – und es gibt bereits neue Pläne.

Was sind „Services“?
Wie effizient ein Programm genutzt wird, hängt vom Kenntnisstand und der Erfahrung des „Users“ ab. Vor allem bei Anwendungen, die ein über das übliche Fachwissen hinaus gehendes spezielles Know-how erfordern, und in Situationen, die zu selten vorkommen, als dass sie zur Routine werden könnten, lohnt es, sich von Service-Experten schulen bzw. „coachen“ zu lassen. Der Aufwand für die Erstellung individueller Reportings oder die Entwicklung von Kundengewinnungs- und Kundenbetreuungsstrategien macht sich erfahrungsgemäß sehr schnell bezahlt. Von einem „Return on Invest“ (ROI, Amortisationszeit) von nur wenigen Monaten, wie er hier möglich und üblich ist, träumt man in anderen Branchen bestenfalls.
Alle Services setzen auf vorhandene IPRO-Module auf und haben jeweils einen klar definierten und abgegrenzten Leistungsumfang. Umgesetzt werden Sie von den – vom Produktmanagement speziell geschulten – Service-Experten vor Ort bzw. per Telefon-Coaching.
In jeder Kundenkartei steckt erhebliches Potenzial für Mehrumsatz. Der Service Kundenpotenzial nutzt die komplexen Möglichkeiten des winIPRO-Basismoduls, um die Kartei zu strukturieren; der Service-Experte bringt seinen großen Erfahrungsschatz ein, arbeitet sich methodisch durch die Kundendaten, gibt Tipps zur optimierten Adress- und Datenpflege, analysiert Einzugsgebiet und Wettbewerbssituation und ermittelt, für welche Kundengruppe sich welche Mailing-Aktion rechnet.
Fassungen, die im Warenlager liegen bleiben, sind „Umsatzbremsen“. Dem kann man mit geschickter Einkaufs- und Lagerplanung gegensteuern. Beim Service Einkaufsoptimierung entnimmt der Service-Experte die zu analysierenden Daten aus der winIPRO-Lagerwirtschaft, analysiert das Warensortiment mit innovativen Untersuchungsmethoden und mit dem Blick aufs Detail. Er ermittelt objektiv das Alter des Lagers sowie aktuelle Sortimentsschwerpunkte, findet „Renner und Penner“. Mit Hilfe neuer Werkzeuge zur Sortiments- und Einkaufsplanung erarbeitet er einen Maßnahmenkatalog und implementiert Werkzeuge, mit denen der Anwender zukünftig sein Warenangebot optimal abstimmen kann.
Der Service Inventur spart Zeit und schont die Nerven. Der Service-Experte nimmt dem Anwender den größten Teil der ungeliebten Arbeit ab.
Auf der Basis des winIPRO-Moduls Reminder wird der Nutzer des Services Kundenbindung in das „Follow-up-Konzept“ eingeführt. Zugeschnitten auf die konkrete Situation und das jeweilige Geschäft, werden geeignete Kundengruppen definiert und Werbebriefvorlagen ausgewählt: Jeder Kunde erhält nahezu automatisch und ohne teure Streuverluste die auf ihn abgestimmte individuelle Werbung.
Gemäß den neuen Vorgaben des Bundeskartellamts muss jeder Augenoptiker selbst kalkulierte Glaspreislisten einsetzen. Mit dem Service Glaspreisliste können IPRO-Anwender die Vorgaben der Kartellbehörde direkt umsetzen. Der Service-Experte hilft bei der Erarbeitung einer eigenen Kalkulation, bei der Definition, Eingabe und Überprüfung der Kalkulatoren. Zu den weiteren Service-Leistungen gehören: Analyse von Umsätzen und Erträgen in der Vergangenheit, Ermittlung der bestverkauften und ertragreichsten Gläser, Druck der eigenen Preisliste.
Der Service Glasoptimierung – Weiße Preisliste unterstützt den Augenoptiker bei der Gestaltung der eigenen Marke. Die individuelle einzigartige Glaskollektion entsteht dadurch, dass er z.B. von einem Lieferanten die Standardgläser, von einem anderen das Premiumsegment und von einem dritten Spezialgläser bezieht und eine eigene Preisliste schafft, die den Namen seines Geschäfts oder seiner Gruppe trägt. Den Gläsern, die unter der eigenen Marke verkauft werden, sind im Hintergrund die Markengläser zugeordnet.
Weitere Services sind in Vorbereitung, darunter „CRM“, „Reorganisation“ und „Akustik-Zertifizierung“.
Die Weiterentwicklung zu Produkten macht die Services durchschaubar, vergleichbar und überprüfbar
„Natürlich haben wir viele der Dienstleistungen, die heute Bestandteil der Services sind, auch vorher schon angeboten“, sagt Alexander Schröder, Leiter der Geschäftsbereiche Support & Services bei IPRO. „Die Weiterentwicklung zu klar definierten Produkten macht die Angebote durchschaubar, vergleichbar und überprüfbar – für die Anwender ebenso wie für uns.“
War zunächst die „Einkaufsoptimierung“ der Schlager unter den bisher angebotenen Services, hat sich seit Jahresbeginn die „Glasoptimierung – Weiße Preisliste“ zum Renner entwickelt. „Wenn wir dieses Angebot auf Veranstaltungen vorstellen, sind die Teilnehmer regelmäßig hellauf begeistert“, sagt IPRO-Vertriebsleiter und Service-Experte Hartmut Wilms. „Während die Lieferanten in den Hintergrund treten, wird der eigene Firmenname aufgewertet.“ Da man durch die veränderte Rechtslage sowieso nicht umhin könne, neue Glaspreislisten zu entwickeln, werde die Gelegenheit gerne auf diese Weise kreativ genutzt. „Wer sich jetzt dazu entschließt, alle Möglichkeiten einer intelligenten Kalkulation zu nutzen, etwa indem er für verschiedene Produktgruppen und Lieferanten optimierte Kalkulatoren ansetzt, hat weniger Mühe, seine Roherträge zu analysieren und zu steuern“, so Wilms. „Die Glaspreislisten der Hersteller haben zwar 60 Jahre lang funktioniert, aber sie sind immer komplexer und unhandlicher geworden, jetzt ist es die Aufgabe des EDV-Partners, dem Augenoptiker dabei zu helfen, in einer gänzlich veränderten Situation den Aufwand für die Kalkulation zu minimieren und eine ordentliche Validierung zu ermöglichen.“
Der Augenoptiker soll sich ohne Sorgen um Kartellamt oder Inventur um sein Kerngeschäft kümmern können und, so der Ansatz von Alexander Schröder, die Prozesse im Unternehmen gezielt verschlanken. „Der Datenaustausch mit dem Steuerberater gehört ebenso dazu wie die individuelle Kalkulation. Mit den Services stellen wir Pakete aus Experten- und Marktwissen, Dienstleistungen und zusätzlichen Werkzeugen zur Verfügung, die weit über die Software hinausgehen – ich bin überzeugt davon, dass wir damit auf einem guten Weg in die Zukunft der EDV sind.“