Optiker Bode

Wachstumspläne zum 75. Firmenjubiläum

Optiker Bode zählt heute zu den vier größten Augenoptikunternehmen in Deutschland. In diesem Jahr feiert Optiker Bode in 73 Filialen und mit 450 Mitarbeitern sein 75-jähriges Bestehen. Die Geschichte des traditionsreichen Mittelständlers begann im Frühjahr 1938 mit der Gründung eines Optiker-Geschäfts in Hamburg-Barmbek. Auf Basis einer gesunden Expansion peilt das Unternehmen mittelfristig die Eröffnung der 100. Filiale an.

Optiker Bode trägt seine Familientradition im Namen. Die Unternehmensgeschäfte führt heute Carsten Bode mit Unterstützung seiner Schwester Sandra Bode-Allwardt – beide sind Enkel von Firmengründer Hans Bode. Carsten Bode positioniert das Unternehmen am stark umkämpften Optikermarkt, der mit 40 Millionen Brillenträgern zwar groß ist, aber seit vielen Jahren mit stagnierenden Umsatzzahlen ringt. So stiegen die Brillenverkäufe in den vergangenen Jahren nur unwesentlich an, während sich zwischen 2006 und 2011 die Anzahl der Optikergeschäfte in Deutschland um 20 Prozent auf 12.000 erhöhte.

In der herausfordernden Marktsituation erweist sich das Credo von Optiker Bode als Erfolgsgarant: „Wir bieten unseren Kunden die Preisvorteile eines großen Filialisten und nehmen uns für sie so viel Zeit wie ein traditioneller Einzeloptiker“, sagt Carsten Bode über die Unternehmensstrategie.
Dass dabei seit vielen Jahren Service und Kundenzufriedenheit im Mittelpunkt stehen, wurde 2011 von der Stiftung Warentest ausgezeichnet: Aus einem Vergleich der neun größten Unternehmen der Branche ging der Hamburger Traditionsoptiker als Testsieger hervor. „Auf dieses Prädikat haben wir alle lange hingearbeitet. Umso schöner, dass wir passend zum 75. Jubiläum als Qualitätsmarktführer bestätigt wurden“, freut sich Carsten Bode.
Der Erfolg ist Verdienst der ganzen Familie
Er führt das höchste Maß an Kompetenz und Know-how fort, das die Familie in der mehr als sieben Jahrzehnte währenden Tradition aufgebaut hat. Alles begann im Jahr 1938, als der staatlich geprüfte Augenoptikermeister Hans Bode am 18. März sein eigenes Fachgeschäft eröffnete – Optiker Bode war geboren.
Der Firmengründer brach ganz bewusst mit der damaligen Geschäftspraxis, indem er verbraucherorientiert auf seine Kunden zuging und den Kontakt mit ihnen pflegte. Schnell etablierte er sich in der Branche, obwohl Neulinge dort nicht gerne gesehen waren.
Im Jahr 1968 trat Hansgeorg Bode in das Unternehmen seines Vaters ein. Schnell sammelte er Erfahrung im Geschäftsbetrieb. Alles deutete auf eine reibungslose Übernahme der Verantwortung hin – bis Hans Bode das Unternehmen 1981 völlig überraschend an die texanische Gesellschaft G. D. Searle & Co verkaufte. Diese verfolgte ambitionierte Pläne, die jedochn nicht auf den deutschen Markt abgestimmt waren. Das damalige amerikanische Verkaufsmodell – Selbstbedienung beim Brillenkauf – und eine rapide Expansion brachten Optiker Bode schnell in eine Schieflage.
Doch bereits Ende 1983 bot sich Hansgeorg Bode die Chance, das Unternehmen zurück in Familienhand zu holen: Er kaufte die angeschlagene Firma zurück und revitalisierte den Betrieb.
Mit technischen, modischen und wirtschaftlichen Innovationen begegnete das Unternehmen in der Folgezeit branchenspezifischen Problemen wie der Gesundheitsreform, bei der die Krankenkassen ihre Brillenzuschüsse stark reduzierten. Trotz der wie erwartet eintretenden Umsatzeinbrüche baute Optiker Bode seine Marktposition weiter aus.
Aus der Tradition in die Zukunft wachsen
Mit 73 Filialen in acht Bundesländern und einem Umsatz von 41 Millionen Euro ist Optiker Bode heute der viertgrößte Optiker des Landes und branchenprägend in Norddeutschland.
Carsten Bode blickt voller Stolz auf das Erreichte zurück – für ihn jedoch kein Grund, sich darauf auszuruhen: „Mittelfristig sind rund 100 Optiker Bode Filialen angedacht. Im Sinne unserer Kunden und Mitarbeiter planen wir, die Expansion weiter voran zu treiben und unsere Marktposition als Qualitätsmarktführer konsequent auszubauen“, sagt er über seine Zukunftspläne.