ic! berlin

ic! berlin: Gastgeber für Innotag und Aussteller in Paris

Der Manufakturgedanke ist für ic! berlin ein entscheidender Punkt in der Unternehmensphilosophie. Um diesem gerecht zu werden, ist das gesamte Unternehmen Anfang 2017 aus Berlin-Mitte in ein (Noch)-Randgebiet nach Marzahn umgezogen. Die Räumlichkeiten von ic! berlin werden auch alle Teilnehmer des Innovationstages „Augenoptik 4.0“ (siehe Seite 20/21 dieser Ausgabe) bestaunen können.

„Mit dem Umzug haben wir den Grundstein für die nächsten 20 Jahre gelegt. Wir werden unsere Produktion ausweiten und Schritt für Schritt verbessern. Sprich: Wir haben hier ganz andere Möglichkeiten uns zu entwickeln“, sagt Jörg Reinhold, Geschäftsführer von ic! berlin.

Zur SILMO 2017 (Halle 5A, Stand F163) macht sich das Unternehmen den russischen Konstruktivismus zu Eigen und präsentiert, neben der Weiterführung der Crew Kollektion, eine an diese Bewegung angelehnte Fashion Linie. Neben der Modestrecke jedoch stehen für die Berliner auch Damenbrillen und eine Linie für Jugendliche im Mittelpunkt. Mit der silk-Kollektion zeigen sie in diesem Jahr erstmal vier Modelle einer Slimline-Serie.

Über ic! berlin

Schaut man sich die Geschichte von ic! berlin an kann man sagen, dass es eines der ersten Startups war der deutschen Hauptstadt war. 1996 gründete Ralph Anderl mit zwei Freunden das Unternehmen in einer Zweiraumwohnung in der Max-Beer-Straße, verkaufte seine Produkte aus dem Mantel heraus, lieh sich Kapital und baute die Firma auf. Heute zählt es über 200 Mitarbeiter und betreibt Dependancen in New York, Tokyo und Istanbul.

Bekannt wurde das Label durch eine schraubenlose Technik in der Bügelkonstruktion, mit dem ic! berlin-Gelenk. Bis heute wird hauptsächlich Metall zur Herstellung verwendet, aber auch Acetat kommt zum Einsatz. Nach wie vor wird jede Brille von Hand gefertigt. Somit zählt ic! berlin zu den größten Brillenmanufakturen Deutschlands und ist dank seiner Präsenz in über 60 Ländern auch von der internationalen Bühne nicht mehr wegzudenken.