Der Celler Augenoptiker Andreas Fiemel inmitten der ugandischen Brillenträger.

Brillen und medizinische Hilfe für Uganda

Primus Optik unterstützt ein medizinisches Hilfsprojekt in Uganda. Für die meisten Menschen in Uganda ist eine Brille unerschwinglich und der Weg zum nächsten Optiker unüberwindbar weit. „In Optikerkreisen werden seit vielen Jahren gebrauchte Brillen für Afrika gesammelt und auch wir haben uns früher an diesen Aktionen beteiligt“, sagt Andreas Fiemel, Augenoptikermeister und Primus-Partner aus Celle. „Aber um eine echte individuelle Verbesserung der Sehkraft zu bewirken, muss man eine fachliche Augenmessung durchführen und die Brillen anpassen.“ Mit Hilfe der neuen Brillenfassungen von Primus Optik, konnten nun über 1000 Menschen in der abgelegenen Provinz Rakai versorgt werden.

Zwölf Muzungus, elf Tage, 1002 Menschen behandelt. So sieht in knappen Zahlen die Bilanz der Hilfsreise unter Federführung des Christus Zentrum Celle und den ugandischen Celebrate Hope Ministries aus. Muzungus werden in Uganda die Weißen genannt, egal welcher Nation sie sind. Neben Fiemel waren auch ein Celler Arzt und etliche medizinische Hilfskräfte aus Niedersachsen beteiligt.
„Mit Primus Optik konnte das Hilfsprojekt einen Partner gewinnen, der neue Brillenfassungen in bester Qualität und aus Markenproduktion bereitstellt. So können wir ungebrauchte und damit auch haltbare Brillen ausliefern, was der Wertschätzung, die wir den Menschen entgegenbringen, entspricht“, betont der Augenoptikermeister.
1000 Menschen bekamen so zum ersten Mal in ihrem Leben eine Brille. „Dabei mussten wir immer wieder auch unsere Ausdrucksweise anpassen. Eine Lesebrille zum nahen Sehen macht als Wort keinen Sinn für jemanden, der nicht lesen kann. Schnell wurde daraus die „Bohnenbrille“, denn die alten Frauen sagten immer wieder, dass sie beim Bohnenlesen nicht genug Sehkraft haben.“