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Screenshot zum Betriebsvergleich.

Wie Sie Kundendaten effizient nutzen

Was die Verfügbarkeit von Kundendaten anbelangt, befindet sich die Branche in einer höchst komfortablen Ausgangslage. Jeder Betrieb kann auf ein derart umfassendes historisches Kundenwissen zurückgreifen, dass selbst die Online-Anbieter ihren sonst üblichen Big-Data-Vorteil nicht nutzen können. Damit ihre Anwender dieses Daten-As noch besser ausspielen können, hat die Euronet Software AG den sogenannten Betriebsvergleich einem umfassenden Relaunch unterzogen.

Autor | Stephan Schenk

„Der beste Prophet der Zukunft ist die Vergangenheit“ stellte schon Lord Byron (1788 – 1824) fest. Wenn also einer Branche prophetische Anlagen in die Wiege gelegt wurden, dann ist das die Augenoptik mit ihren umfangreichen historischen Kundendaten. Aber diese Datenfülle hilft den Betrieben nur dann weiter, wenn sie auch fundiert und zielgerichtet auszuwerten ist. Deshalb bietet die Euronet Software AG ihren Partnern schon seit 2003 mit dem sogenannten Betriebsvergleich ein Modul an, das den Anwendern detaillierte Auswertungsmethoden zur Verfügung stellt. Damit sind sie in der Lage, Marktentwicklungen zu erkennen und den eigenen Betrieb zu diesen in Vergleich zu setzen.

Die Marktentwicklungen im Blick

Die Teilnehmer am Betriebsvergleich stellen mit einer ausdrücklichen Genehmigung ihre anonymisierten auftragsbezogenen Daten zur Verfügung. Diese Kennziffern, bei deren Verarbeitung Euronet strenge Datenschutzregeln einhält, werden jeden Dienstag aktualisiert und in aggregierter Form den Teilnehmern zur Verfügung gestellt.

Der Daten-Pool umfasst dabei die Entwicklung von Stückzahlen, Preisen und Umsätzen, gruppiert nach Aufträgen, Brillen, Fassungen und Gläsern, ergänzt um die Krankenkassen-Anteile. Anhand dieser Daten ist der Augenoptiker in der Lage, die Entwicklungen am Markt genau zu analysieren.

Noch wichtiger aber ist für ihn die Möglichkeit der Analyse, wie sich sein Betrieb im Marktvergleich schlägt (Neudeutsch: Benchmarking). Wo schlummern noch Potenziale, die es zu nutzen gilt? Welche Stärken gilt es weiter auszubauen? Und um bei der Beantwortung dieser Fragen nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen, hat der Augenoptiker die Möglichkeit, die Vergleichsgeschäfte über frei wählbare Parameter einzugrenzen.

Relaunch des Betriebsvergleichs

Aber Stillstand ist Rückschritt und das Bessere ist der Feind des Guten. Deshalb hat Euronet pünktlich zur opti 2017 den Betriebsvergleich einem umfassenden Relaunch unterzogen. Dieser macht sich äußerlich in einem neuen, übersichtlicheren Design bemerkbar. Auch funktionsseitig wurden wichtige Optimierungen vorgenommen, wozu beispielsweise eine deutlich differenzierte Darstellung der Umsatzklassen der teilnehmenden Augenoptiker zählt.

Noch bedeutsamer ist aber, was das überarbeitete Modul in seinem Inneren vorzuweisen hat. Denn der neue Betriebsvergleich greift auf den im letzten Jahr fertiggestellten Datenwürfel (Cube) zurück. Der Vorteil: Mit der weitaus größeren Grundgesamtheit von über 340 Betrieben (Stand: Dezember 2016) lassen sich noch genauere und bestens fundierte Analysen tätigen. Und weil mit der Anbindung des Betriebsvergleichs an den Cube gleichzeitig eine Aktualisierung des gesamten historischen Datensatzes einhergeht, wird auch der Blick in die Vergangenheit noch aussagekräftiger.

Der Betriebsvergleich als Chance

Der Betriebsvergleich ist ein Analysetool, das den Euronet-Anwendern einen klaren Wettbewerbsvorteil am Markt verschafft. Denn wer dieses Instrument zielgerichtet einsetzt, erkennt Entwicklungen am Markt und in seinem eigenen Unternehmen rechtzeitig und kann darauf aufbauend geeignete Strategien entwickeln. Dabei ist die Teilnahme am Betriebsvergleich für alle Euronet-Anwender offen und kostenlos! Günstiger kann man seine Effizienz nicht steigern.