Schulz-Optik-Geschichte in Kürze

  • 1949: Werner Schulz, der im Juni 1948 aus amerikanischer Gefangenschaft kam, ist entschlossen, nicht den elterlichen Betrieb in Rathenow zu übernehmen, sondern sich in Westdeutschland mit einer neuen Doppelfocus-maschine selbständig zu machen. Am 1.4.49 geht’s los. In einem Schuppen eines Kartoffelhändlers beginnt die Produktion von Doppelfocusgläsern. Der Betrieb von Werner Schulz ist nach dem Krieg der erste Hersteller von Zweistärkengläsern. Bereits im Herbst 1949 beschäftigt das Unternehmen acht Mitarbeiter. 1954: Ständig steigende Auftragszuwächse, die Produk- tion anderer Glastypen und ein Großauftrag eines dänischen Optikgroßhändlers, für dessen Auslieferung fast zwei Jahre benötigt wurden, erfordern eine Ausdehnung der Betriebsräume. Mit der Verlegung des Unternehmens in einen erworbenen Fabrikneubau in Flensburg werden entsprechende Kapazitäten geschaffen.
  • 1968: Am 1. November kaufte Werner Schulz die Firma „Nordische Brillenglas-Industrie Max Fehland“ in Glücksburg samt Grundstück und übernimmt 35 Beschäftigte.
  • 1974: In einem Neubau in Glücksburg werden beide Betriebsstätten zusammengelegt. Einfuhrprobleme der halbfertigen Bifokalgläser aus Frankreich führen dazu, dass Werner Schulz mit seinem Sohn Reinhard in den Flensburger Betriebsräumen die Firma „Spezialglas-Optik Flensburg“ zur Produk- tion von halbfertigen Bifokalgläsern gründet.
  • 1981: Auch die Firma „Spezialglas-Optik Flensburg“ übersiedelt in die zwischenzeitlich erweiterten Produktionsstätten in Glücksburg.
  • 1988: Starke Umsatzzuwächse, ausgelöst durch die erste Stufe der Gesundheitsreform (Blüm-Bauch), machen die Investition in zukunftsträchtige Hochvakuumtechnologie möglich.
  • 1989: Durch die Wiedervereinigung Deutschlands wird das Marktvolumen deutlich ausgeweitet.
  • 1999: Mit einem für die optische Industrie bahnbrechendem Konzept – Next Generation – all inclusive – wird der Grundstein für weitere Auftragssteigerungen gelegt. Erstmals gibt es ein modernes Gleitsichtglas inklusive Dickenreduzierung, Filterfarbe, Hartschicht und Entspiegelung zu einem Komplettpreis.
  • 2000: Die Strategie wird auf internationale Partnerschaft ausgerichtet. Die spanische Firma INDO International beteiligt sich mit 25% an der Firma und schafft somit die Grundlage für Wachstum in Nordeuropa.
  • 2002: Crazy Glasses – neue Farbkonzepte.
  • 2003: Die junge neue Linie SMG entsteht – das neue Schulz, unter der seit dem die Sight® – Produkte erfolgreich vermarktet wurden.
  • 2005: INDO International wird Eigentümer der Werner Schulz GmbH Optische Fabrik.