Gegen den Schlüsselloch-Effekt

Bei der Anpassung von Galilei- und Kepler-Systemen ist das Gesichtsfeld ein mit entscheidender Faktor. Ein großes Gesichtsfeld erleichtert dem Sehbehinderten die Benutzung der Sehhilfe durch bessere Orientierung beim Lesen und verbessert damit auch die Akzeptanz. Einen großen Einfluss auf das Gesichtsfeld hat der Hornhaut-Scheitel-Abstand. Ist dieser zu groß, entsteht der Schlüsselloch-Effekt. Daher gilt es, den HSA möglichst klein zu halten. Das montierte System sollte von den Wimpern beim Lidschlag gerade nicht mehr berührt werden.

Hier bietet das neue Steg-System des Schweizer Titan-Systemträgers eine Lösung. Der bei der Montage von Systemen meistens benötigte dicke Sattelsteg kann, falls der HSA zu groß sein sollte, gegen einen flacheren getauscht werden. Das bringt auf einfache und schnelle Weise eine Differenz von 3 mm. Auch nach Fertigstellung des Systems besteht hier die Möglichkeit einer nachträglichen Feinabstimmung.
Zudem ist der allergiebeständige Titan-Systemträger von Schweizer mit einer stabilen Doppelbrücke ausgestattet. Alle Verbindungen sind verschweißt, also ohne Zusatz von Lot. Schrauben und die Einlage in den Sattelstegen sind aus Edelstahl. Die Golfbügel sind mit rutschhemmenden Überzügen ausgestattet, und bei Bedarf können handelsübliche Sportbügelenden montiert werden.
Die Titan-Systemträger sind in den Größen 50–18 und 53–18 und in den Farben Titan-Grau, Eis-Blau, Antik-Gold und Bordeaux-Rot erhältlich. Infos über Schweizer Optik, Forchheim.