Face à Face

Architektonische Brillenwelten

Zeitgleich zur letzten Silmo fand die Eröffnung der ersten Boutique des französischen Herstellers Face à Face auf der Rue Saint Honoré, eine der beliebtesten Einkaufsstraßen in Paris, statt.

Das 75 qm große Geschäft besteht aus drei Stockwerken, die in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Western Design* konzipiert wurden. Zeitgemäßes Design, Technologie und Kreativität , Augenmerk der Franzosen, finden sich in den Räumen wieder. Die architektonischen Elemente lassen die Räume leicht und transparent erscheinen. Die Face-à-Face-typischen Farben Gelb, Lila und Pink können vom Passanten gut wahrgenommen werden.

Die vollverglaste Ladenfront öffnet den Blick ins Ladeninnere. Jede Ebene der Boutique ist eine Welt für sich, angefangen beim Erdgeschoss, das für den Kunden leicht zugänglich ist, bis hin zum 1.Stock, der eine ruhige und vertraute Verkaufsatmosphäre erlaubt.
Der Eingangsbereich zeigt einen hellen, farbenfrohen Raum. Das mit einer verschließbaren Glasscheibe verdeckte Wandregal ermöglicht eine offene und individuelle Präsentation der Kollektion. Die schwarz-weißen Streifen bilden ein zusätzliches grafisches Element und werden durch die schwebenden Dekorelemente an Wand und Decke ergänzt.
Das Untergeschoss ist ein Bereich, an dem abschließende Beratungsgespräche geführt werden können. Die sich anschließende Werkstatt ermöglicht letzte technische Korrekturen.
Anfänglich werden Face-à-Face- Kunden, aber auch jene, die das Produkt nicht kennen, von zwei Mitarbeitern betreut: Janna Lapidus ist Augenoptikerin und führte in Toronto ebenfalls als Geschäftsführerin ein augenoptisches Geschäft im hochpreisigen Segment, Nicolas Auffret ist Augenoptiker und zusätzlicher Verkaufsberater.
Viola Bozzato
Fotos: Face à Face