Funduskamera: Nutzen für Optiker und Kunden

Die Funduskamera EasyScan findet immer mehr Anhänger in der Optikerschaft. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Die Investition ist überschaubar, der Nutzen spürbar, und viele Augenoptiker haben es einfach satt, auf Produkte Dritter reduziert zu werden und sich in einem Preiskampf zu verzetteln, den sie nur verlieren können.

Autor | Theo Mahr

Thomas Hansen (Optik Mückenheim, Neumünster) verbindet mit dem EasyScan ein ganz klares Ziel: „Wir wollten das Dienstleistungsspektrum erweitern. Darüber hinaus haben wir festgestellt, dass immer mehr Kunden nicht mehr regelmäßig zum Augenarzt gehen. Durch EasyScan können wir hier einwirken und bei Bedarf eine augenärztliche Untersuchung nahelegen. Darüber hinaus möchten wir das Thema Gesundheitsvorsorge aktiv in den großen regionalen Firmen platzieren.“

Weitere Vorteile sieht Jörg Schürholz (Optik Schürholz, Essen): „Wir wollten unseren Kunden einen Mehrwert bieten. Augengesundheit und lifetime value sind dabei die entscheidenden Punkte. In Zukunft wird es immer schwieriger werden, hochwertige Brillengläser zu verkaufen. Der EasyScan gibt uns dazu jede Menge Argumentationshilfen und schafft Vertrauen. Durch die Telemedizin schaffen wir einen deutlichen Mehrwert für den Kunden und schenken ihm Zeit.“

Und Marc Kruse von Optik Kruse aus Höxter ergänzt: „Ich hatte persönlich Interesse an dem Thema und wollte einfach mal mehr machen als Brillen zu verkaufen. Ich will den Kunden nahebringen, wie wichtig das Auge und das Sehen sind. Damit sie vielleicht besser verstehen, dass eine Brille mehr ist als zwei Scheiben mit einem Draht drumherum!“

Messung ist einfach

Der EasyScan selbst ist – wie der Name schon vermuten lässt – ziemlich einfach. Die ganze Messung dauert etwa drei Minuten, liefert aber viele wichtige Informationen für den Augenoptiker und dessen Kunden. Schließlich ist es durch die Aufnahme und die inzwischen integrierte Risiko-Analyse der Epitop Medical GmbH sogar möglich, auf eventuelle Gesundheitsrisiken hinzuweisen. Dieser Ansatz der Telemdizin ist neu und unbekannt in der Branche.

Was für den Augenoptiker jedoch sofort spürbar wird, ist der leichtere Verkauf hochwertiger, weil besserer Brillengläser. Jörg Schürholz bestätigt: „Unsere Erwartungen wurden übertroffen. Die Weiterempfehlungsquote ist enorm. Und es wird weniger über Preise diskutiert. Zusatzverkäufe, insbesondere von PC-Brillen mit Blue-Control sowie hochwertige Sonnenbrillengläser lassen sich deutlich leichter tätigen.“

Thomas Hansen sieht sich auch in seinen Erwartungen bestätigt: „Wir konnten bereits einige Kunden zu einem Arztbesuch bewegen. In diesen Fällen wurden Brillengläser reklamiert. Durch EasyScan wurde festgestellt, dass nicht die Gläser falsch waren, sondern dass es Auffälligkeiten an der Netzhaut gab.“

Marc Kruse hat das Gerät erst wenige Monate im Einsatz. Zu früh für ein Fazit, aber deutlich spürbar sei das Interesse der Kunden an der Untersuchung.

Unterschiedlich habe die drei Augenoptiker den EasyScan platziert: Kruses Kamera steht im Refraktionsraum, Hansens mitten im Laden und Schürholz hat einen Messbereich mit Schaufenster. Hier können die Passanten von außen sehen, was drinnen geboten wird. Auch sonst zeigt sich der Essener Augenoptiker offensiv: „Wir werben grundsätzlich mit dem Augenvorsorgecheck. Der EasyScan wird nach Möglichkeit bei nahezu jedem Brillenkauf eingesetzt. Die Kundenempfehlungen haben dadurch deutlich zugenommen, sodass wir keine eigene Werbung dafür machen müssen.“

Dahin will auch Marc Kruse kommen: „Der EasyScan ist einfach, sicher und zuverlässig in der Anwendung. Die Darstellung ist durchdacht und begeistert die Kunden.“ Das bestätigt Thomas Hansen und rät gleichwohl: „Wichtig ist, dass man EasyScan aktiv anbieten muss. Kein Kunde verlangt nach dieser Untersuchungsmethode.“

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